Von der Idee bis zur Börse – Die 6 Phasen eines Startups

Startup Phasen
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Die Entwicklung eines Startups findet in unterschiedlichen Phasen statt. Eine Unterteilung hilft bei der Einordnung in die nächsten Schritte und weist auf Herausforderungen, Chancen und Risiken hin. 

Die Definition eines Startup

Ein Startup ist ein skalierbares Geschäftsmodell, es ist ein neu gegründetes Unternehmen, mit einem innovativen und wachstumsorientierten Geschäftsmodell. Darin unterscheiden sich Startups von Unternehmen aus dem Einzelhandel oder auch kreativ Agenturen. 

Die 6 Phasen eines Startups

Die Einteilung in unterschiedliche Startup-Phasen wird je nach Autor unterschiedlich definiert und variiert zwischen drei bis sechs Phasen. Im Folgenden werden sechs unterschiedliche Phasen eines Startups, welche es in den ersten Jahren nach der Gründung durchläuft, aufgezeigt. Die einzelnen Entwicklungsphasen lassen sich oft nicht klar voneinander trennen und sind unterschiedlich lang. Grundsätzlich lässt sich sagen, dass nicht jedes Startup auch wirklich jede Phase durchläuft. 

1. Pre – Seed Phase 

Die Pre-Seed Phase gilt oft als Orientierungsphase. Was ist die Idee des Startups und welches Problem löst es? Die Idee wird auf die Umsetzbarkeit geprüft. Wichtig ist eine Marktanalyse und eine Zielgruppenanalyse, um zu bewerten, ob die Idee einen wirklichen Mehrwert erfüllt und eine Nachfrage besteht. Des Weiteren hilft es Feedback einzuholen. 

Zur Ideenfindung können unterschiedliche kreative Techniken wie Design Thinking, Brainstorming etc. unterstützend wirken. Zur Marktanalyse gibt es Tools und Techniken einer Analyse und das Erstellen von Persona hilft zum Beispiel die „Needs & Pains“ der Zielgruppe besser zu verstehen.

2. Seed Phase 

Die Seed Phase, auch Planungsphase genannt, dient dazu das Geschäftsmodell zu konkretisieren und im Detail zu durchdenken. Das Business Model Canvas kann dabei helfen. Ein MVP oder ein erster Prototyp stehen im Fokus dieser Phase. Wenn es für ein Startup bereits relevant ist Investoren zu finden, kann auch das Erstellen eines Businessplanes an dieser Stelle relevant sein. Auch über mögliche Anträge für Zuschüsse und Fördergelder kann nachgedacht werden. 

3. Die Gründungsphase 

Im Vorfeld sollte sich bereits intensiv mit einer passenden Rechtsform auseinandergesetzt gesetzt worden sein. Mit der eigentlichen Gründung entstehen einige organisatorische Aspekte, wie ein Eintrag in das Handelsregister, finanzielle sowie rechtliche Aspekte und Verteilung von Verantwortung und Haftung. Neben den organisatorischen Faktoren, wird in der Gründungsphase auch das eigentliche Produkt immer weiter vorangebracht und einzelne Aspekte wie die Produktion, der Vertrieb, das Marketing werden genauer geplant und umgesetzt. 

4. 1st Stage Phase 

Diese Phase wird auch als Aufbauphase beschrieben, denn es geht darum das Startup mit seinem Produkt oder der Dienstleistung am Markt zu etablieren. Dabei muss das Geschäftsmodell immer wieder hinterfragt werden und neu an die äußeren Bedingungen angepasst werden. Auch intern erfolgen in dieser Phase teilweise Veränderungen und Weiterentwicklungen. Prozesse und Abläufe sollten immer weiter optimiert und an das Geschäft angepasst werden. Situativ können auch die ersten Mitarbeiter eingestellt werden und das Unternehmen kann zu wachsen beginnen. 

5. 2nd Stage Phase 

In der Wachstumsphase werden immer mehr Kunden gewonnen und die Einnahmen wachsen. Es kann in neue Ressourcen investiert werden, um das Startup weiter wachsen zu lassen und die Expertise kann extern dazu geholt werden. Die Aufteilung der Arbeitszeit auf die Aufgabenbereiche kann durch das Wachsen des Unternehmens und den damit verbundenen neue Aufgaben, zu einer Herausforderung werden. 

6. 3rd oder Later Stage

Die letzte Phase wird auch als die Reifephase bezeichnet, in der es darum geht das Unternehmen langfristig und nachhaltig wirtschaftlich zu führen. In dieser Phase erfolgen häufig Kooperationen mit anderen Marktteilnehmern. Auch das Produktportfolio kann erweitert werden. 

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