Nico Rosberg investiert in The Nu Company aus Dresden/Leipzig

The Nu Company - Gründer
Die The Nu Company Gründer Thomas Stoffels, Mathias Tholey und Christian Fenner haben ihr erstes Investment eingesammelt.

Wie Gründerszene exklusiv berichtet, hat The Nu Company den prominenten Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg für ein Investment gewinnen können. Gemeinsam mit weiteren Investoren sollen insgesamt 3,7 Millionen Euro in das Food-Startup mit Sitz in Leipzig geflossen sein. Seit der Gründung 2016 hatte sich das nachhaltig orientierte Startup lediglich aus eigenen Mitteln und Umsatz finanziert, das Investment soll jetzt in mehr Produkte und in eine aufwendige Politkampagne fließen.

Investment von Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg

Quelle: Gründerszene

Spätestens seit Beginn der Ausstrahlung der 7. Staffel Die Höhle der Löwen wissen wir, dass sich Ex-Formel-1-Profi und Weltmeister Nico Rosberg nun auch als Investor einen Namen macht. Sein Fokus liegt auf nachhaltigen Startups, jetzt hat er außerhalb und unabhängig von der TV-Show in das Leipziger Startup The Nu Company investiert.

The Nu Company hat sich als  “purpose-driven” Unternehmen gesunde, plastik-freie und klimapositive Snacks auf die Fahne geschrieben und will damit zeigen, dass positives Wirtschaften keine Utopie mehr ist. Das Leipziger Startup dürfte mittlerweile auch schon fast so bekannt sein wie der neue Investor, seit kurzem sorgt das Startup mit einer aufwendigen Politkampagne in vielen Städten Deutschlands dafür, dass gewisse Missstände in der Lebensmittelindustrie auch die KonsumentInnen und EntscheidungsmacherInnen erreichen. Dafür, und für die Erweiterung der Produktpalette hat das Startup mit Ursprung in Dresden jetzt nach vier Jahren zum ersten Mal externes Kapital eingesammelt.

In einem Interview erzählten uns die Gründer letztes Jahr, wie die Idee aus dem Mangel an gesunden Energieriegeln während ihrer Studienzeit entstanden ist:

„Also fingen wir drei neben dem Studium als Quereinsteiger selbst an und mischten in der eigenen Küche Zutaten zusammen, die wir bisher vermisst hatten: Hanfsamen, Rohkakao, Kokosblütennektar, Lucuma, Acerola und mehr. Die noch relativ unansehnlichen Prototypen kamen derart gut an, dass wir bald die nu company in Dresden gründeten. Die Idee: bestehende Lebensmittelprodukte neu zu durchdenken, um sie dann gesünder, leckerer und nachhaltiger zu gestalten. Darüber hinaus war von uns schnell klar, dass wir auch etwas zurück geben möchten: Für jedes verkaufte Produkt pflanzen wir einen Baum. Zudem sind unsere Produkte plastikfrei verpackt.“

Lest hier unser Interview mit den Gründern Mathias Tholey, Christian Fenner und Thomas Stoffels

Neben Rosberg investierten außerdem der Nachhaltigkeitsinvestor Forestfinance, der Österreicher Food-VC Square One Foods, Michael Durach, Chef des Senfherstellers Develey und Backbone Ventures aus Zürich.

Gegenüber Gründerszene erklärt Gründer Christian Fenner, dass die Finanzierungsrunde schon für Anfang des Jahres und in einem größeren Volumen geplant gewesen war. Doch auch das erfolgreiche Startup scheint die Auswirkungen der Corona-Krise zu spüren bekommen haben. So habe man aufgrund der gesunkenen Umsätze zu Beginn des Jahres nicht genug InvestorInnen überzeugen können. Deshalb soll Anfang nächsten Jahres eine Series A Runde mit einer höheren Summe folgen.

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