Dashfactory GmbH schließt Finanzierungsrunde mit Bestandsinvestor

(Foto: bm|t)

Die Dashfactory GmbH setzt mit einer erfolgreichen Finanzierungsrunde weiterhin auf ihren Wachstumskurs. Mit einer Anschlussfinanzierung bleibt die bm|t beteiligungsmanagement thüringen als Lead- und Bestandsinvestor erhalten. Das Startup entwickelt und vertreibt Sicherheitsprodukte für die individuelle Mobilität und startete mit ihrer Gründungsidee einer Sicherheitskamera für Fahrräder. Parallel zur Finanzierungsrunde gab Dashfactory nun auch den Launch ihrer städtischen Datenplattform DASHTRACK bekannt. 

Die bm|t beteiligungsmanagement thüringen stärkt der Dashfactory GmbH den Rücken und stattet das Startup mit frischem Kapital für ihren Wachstumskurs aus. Mit der Anschlussfinanzierung reagiere der Lead- und Bestandsinvestor auf die positive Geschäftsentwicklung und die hohe Nachfrage.

„Der Radsport boomt, gerade in Zeiten der Pandemie. Der Fahrradmarkt ist noch einmal deutlich gewachsen und hat Rekordwerte erreicht. Ebenso erleben Smart-City-Anwendungen einen rasanten Anstieg der Nachfrage. Mit unserer weiteren Investition in Dashfactory wollen wir von diesen Entwicklungen profitieren und das ambitionierte Team für weitere Erfolge stärken.“ – Katja Butzmann, Senior Investment Managerin bei bm|t.

Vom physischen Produkt zum digitalen Geschäftsmodell 

Gestartet ist Dashfactory mit ihrer Gründungsidee einer rechtskonformen Dashcam für Fahrräder in Deutschland. Sie zeichnet nur auf, sobald Autos das Fahrrad zu nah und ohne Sicherheitsabstand überholen. Die Entwicklung finanzierte das Gründer-Duo Lelia König und Sandro Beck über eine Crowdfunding-Kampagne mit insgesamt 86.484 Euro.

Die ersten erfolgreichen Investmentrunden schloss Dashfactory mit Beteiligung der bm|t beteiligungsmanagement thüringen im April 2020 und Februar 2021 ab. Schnell erschloss sich das Potenzial ihrer Dashbike auch den Kommunen und für das Startup aus Jena ergab sich ein gänzlich neues Geschäftsmodell.

Es entstand die Urban Data Plattform DASHTRACK. Sie ermöglicht Städten und Stadtplaner:innen, ihre bestehende Verkehrsinfrastruktur mithilfe anonym gesammelter Sensordaten effektiv und effizient zu verbessern. So lassen sich mit der Dashbike unter anderem Gefahrenstellen ausfindig machen, die im Anschluss auf dem Computer digital abgebildet werden. Die Plattform wurde Anfang 2022 in Leipzig in Betrieb genommen; zurzeit werden mit mehreren hundert Testfahrenden noch kritische Punkte identifiziert. Eine weitere DASHTRACK-Installation soll in naher Zukunft in Mailand folgen.

DASHTRACK: Durch anonymisierte Sensordaten lassen sich Gefahrenstellen für Radfahrende in den Städten ermitteln und im Anschluss in der Datenauswertung digital abbilden. Die Radverkehrsinfrastruktur lässt sich somit für Kommunen besser planen. (Foto: bm|t)

Viele Vorbestellungen bestätigen Nachfrage

Durch die Crowdfunding-Kampagne und den Dashfactory-Shop konnten sich interessierte Radfahrer:innen die Dashbike frühzeitig sichern. Allein durch Vorbestellungen erzielte das Startup bereits vier Wochen nach der Produkteinführung im Jahr 2021 einen sechsstelligen Umsatz. Die erste Produktionscharge von Tausenden von Einheiten ist bereits ausverkauft. Künftig möchte das Startup ihre Dashbike auch im Einzelhandel anbieten.

„Wir freuen uns sehr, dass die Vermarktung von DASHBIKE so erfolgreich angelaufen ist und wir mit DASHTRACK nun auch unsere Vision von sicherer individueller Mobilität durch eine digitale Lösung für Smart Cities realisieren können.“ – Lelia König, Co-Gründerin von Dashfactory.

Hier gelangst du zur offiziellen Pressmitteilung.

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