Working Capital Optimierung für Gründungsunternehmen

Working Capital
Quelle: aifinyo finance GmbH

Unternehmen, die wachsen möchten, benötigen Kapital. Freies Kapital, das in neue Aufträge, wichtige Anschaffungen oder innovative Ideen investiert werden kann. Deswegen ist es gerade auch für Gründungsunternehmen wichtig, das in Finanzierungsrunden eingesammelte Kapital nicht nur bestmöglich einzusetzen, sondern auch nicht zu schnell in Anlagevermögen zu binden. Als Dienstleister für alternative Finanzierungen weiß aifinyo wie ihr euer Working Capital schnell optimieren könnt.

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Was genau ist überhaupt Working Capital?

Die Bezeichnung „Working Capital“ wird gerne mit Betriebskapital oder Umlaufvermögen übersetzt. Allerdings handelt es sich hierbei eher um die Differenz aus dem Umlaufvermögen und den kurzfristigen Verbindlichkeiten des Unternehmens. Man könnte also auch vom Netto-Umlaufvermögen sprechen.

Es setzt sich zusammen aus:

+ Liquiden Mitteln
+ Forderungen
+ Vorräten
+ Geleisteten Anzahlungen
– (kurzfristigen) Verbindlichkeiten
– Erhaltenen Anzahlungen
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Working Capital 

Wie lässt sich das Working Capital erhöhen?

Bei der Working Capital Optimierung versucht man  herauszufinden, wo zu viel Kapital gebunden ist und es dementsprechend befreit werden kann. Gebundenes Kapital ist solches, das sich nicht ohne weiteres wieder in Bargeld umwandeln lässt und somit in den Umlauf gebracht werden kann. Totes Betriebskapital wird sozusagen zum Leben erweckt.

Dabei liegt der Fokus insbesondere auf den folgenden drei Teilbereichen:

  1. Lagerbestand: Ein großer Lagerbestand und die damit verbundene Lagerflächen binden Kapital, das weder für Investitionen noch für weitere Einkäufe zur Verfügung steht.
  2. Forderungen: Offene Posten aus Forderungen stellen ebenfalls gebundenes Kapital dar, das keine weiteren Erträge bringen kann.
  3. Verbindlichkeiten: Auch Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sollten reduziert werden, um das Working Capital zu erhöhen.

Egal ob man gerade erst am Anfang ist oder schon ein erfolgreiches Startup aufgebaut hat, eine aktive Working Capital Optimierung stellt einen wichtigen Baustein für effizientes Controlling dar. Die Vorteile: Gebundenes Kapital wird freigesetzt, die Liquidität im Unternehmen verbessert, was auch zu besseren Bewertungen bei Bonität und Rating führt.

4 schnelle Wege für Unternehmer das Working Capital zu optimieren

Weg #1: Mit Factoring den Cashflow optimieren

Working Capital bindet als „totes Kapital“ liquide Reserven. Dazu zählen auch offene Posten aus Forderungen. KundInnen, die euer Zahlungsziel bis zum Ende ausreizen, können wahrlich zum Ärgernis werden. In diesem Fall solltet ihr eure Forderungen über eine Rechnungsfinanzierung vorfinanzieren lassen.

Weg #2: Nicht mehr in Vorleistung gehen dank Finetrading

Wenn Waren eingekauft werden, gehen UnternehmerInnen meist mit eigenen Mitteln in Vorleistung. Denn bevor die Produkte verkauft werden und Umsätze generieren, müssen sie erst bezahlt werden. Bis zum Verkauf liegen sie im Lager und binden Kapital. Bei einer Einkaufsfinanzierung (Finetrading) müsst ihr nicht in Vorleistung gehen, sondern könnt den Einkauf bequem mit verlängerten Zahlungsziel in Raten bezahlen.

Weg #3: Mit Sale & Lease-Back finanzielle Engpässe vermeiden

Das sogenannte Sale & Lease-Back erfolgt in zwei Schritten: 1. Ihr verkauft euer bereits erworbenes Wirtschaftsgut. 2. Ihr least es anschließend von einem Leasinganbieter zurück. So profitiert ihr von sofortiger Liquidität, da ihr eure stille Reserve in aktives Kapital verwandeln.

Weg #4: Holt euch, was euch zusteht

Ziel aller Optimierungen ist es gebundenes Kapital freizusetzen. Beispielsweise sollten auch überfällige Rechnungen durch konsequentes Inkasso eingefordert werden. Gerade GründerInnen haben oft Angst davor KundInnen zu verprellen, indem Sie Mahnungen verschicken. Daher ist es sinnvoll frühzeitig ein geschultes Inkassoteam mit dieser sensiblen Form der Kommunikation zu beauftragen.

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