WAKU Robotics sammelt eine Million Seed-Investment ein

Victor Splittgerber, Sander Nijssen, Leo Käßner, Florian Purchess und Alexander Bresk (v.l.n.r.) von WAKU Robotics hoch oben über den Dächern von Dresden. Foto: PR/WAKU Robotics

Wie Founderella berichtet, hat das Dresdner Startup WAKU Robitics eine Finanzierungsrunde abgeschlossen und eine Million Euro eingesammelt. Das Startup möchte jetzt die hohe industrielle Nachfrage nach Robotern nutzen, um international zu expandieren und neue Produkte zu entwickeln. 

Neben weiteren Kapitalgebern investierten der Technologiegründerfonds Sachsen, die Innovationsplattform Plug and Play sowie der ehemalige Geschäftsführer von Vattenfall Europa, Hans-Jürgen Cramer, insgesamt eine Million Euro. 

Roboter als Arbeitskraft der Zukunft

WAKU Robotics entwickelt einen unabhängigen Marktplatz für die Auswahl, Bestellung und Integration von mobilen Industrierobotern für Lager- und Produktionsumgebungen. Mittels künstlicher Intelligenz hilft das 2019 gegründete Startup seinen KundInnen nach eigenen Angaben Roboter erfolgreich in ihre Unternehmen zu integrieren. Dabei hat sich das Startup ein hohes Ziel gesteckt, WAKU Robotics will der größte Marktplatz für mobile Roboter werden.

 „Roboter werden die zukünftige Arbeitskraft sein. Die Nachfrage ist hoch, aber die Beschaffung ist aufgrund des fehlenden Marktüberblicks, des manuellen Designs der Lösung und der komplexen Integrationsprozesse oft schwierig sowie zeitaufwändig. Wir sind hoch motiviert, unterstützt von starken Investoren, den schnell wachsenden Robotik-Markt entscheidend mitzugestalten“, sagt der Mitgründer und Geschäftsführer von WAKU Robotics, Victor Splittgerber.

Das Geld soll laut des Unternehmens in erster Linie für die internationale Expansion sowie die Weiterentwicklung von Produkten verwendet werden. Derzeit zählt das Startup internationale Logistik- und E-Commerce-Unternehmen sowie Anbieter von Lagerhäusern und Produktionsstätten zu seinen KundInnen. 

Ein Katalysator für die Branche

Die Gründer sind keine Unbekannten in der deutschen Startup-Szene. Bereits 2014 gründete Victor Splittgerber das Dresdner Startup Green City Solutions und leitete anschließend das Logistik-Innovationsteam bei Zalando. Hier entstand dann auch die Idee zu WAKU Robotics. Sein Co-CEO Sander Nijssen, der zuvor als CFO von NewMotion und später als Geschäftsführer von Formlabs EMEA tätig war, lernte Victor bereits in seiner Zeit bei Green City Solutions kennen. Gemeinsam wollen sie nun die Roboterrevolution vorantreiben.

„WAKU ist der fehlende Katalysator für eine effektive und effiziente Einführung von Robotern. Dies bringt sie in eine einzigartige Position, um ein Schlüsselfaktor der Roboterrevolution zu sein. Unternehmen, die nach schneller und intelligenter Automatisierung mit Robotern streben, werden um WAKU Robotics nicht herum kommen“, sagt Hans-Jürgen Cramer, ehemaliger Geschäftsführer von Vattenfall Europa, über seine Investition in WAKU Robotics.

Hier geht’s zum Artikel bei Founderella.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*