Überzeugen – Mit einer Präsentation, einer Rede oder im persönlichen Gespräch

Überzeugen

Überzeugung ist das Stichwort, wenn du eine Idee deinem gegenüber präsentieren möchtest. Mit ein paar Faktoren kannst du die Wirkung deiner Rede einfach beeinflussen.

Als GründerIn kommst du fast täglich in die Situation über deine Geschäftsidee zu informieren und deinem Gegenüber von dieser zu überzeugen. Mal findet das in einem förmlichen Rahmen, mal in einem persönlicheren Rahmen statt. Am Ende geht es darum, dein Gegenüber, sei es ein Investor, ein Kunde oder ein anderer Teil deiner Zielgruppe zu informieren und zu überzeugen. Ein Bewusstsein für deine Idee zu schaffen, sowie eine gute Vorbereitung ist alles!

Der erste Eindruck

Oft ist der erste Eindruck der bleibende Eindruck. Deswegen ist es wichtig, sich darüber bewusst zu sein, von Beginn an aufmerksam zu handeln. Auch beim Betreten des Raumes oder während einer Anmoderation sind die Augen auf den bzw. die SprecherIn gerichtet. Die Präsentation startet häufig schon bevor es eigentlich losgeht. Die Soft-Faktors haben dabei einen starken Einfluss: Wie wirkt deine Erscheinung und Ausstrahlung? Wie ist deine Art und Weise zu sprechen? Oft sind es kleine Dinge, welche die ZuhörerInnen in der Wahrnehmung deiner Präsentation oder des Gespräches beeinflussen. Wichtig ist: Sei authentisch und hab von Beginn an Spaß!

Ein klarer Aufbau

Der Aufbau erfolgt immer individuell nach den jeweiligen Rahmenbedingungen. Mach deine Vision und Mission deutlich. Es kommt gut an, groß und selbstbewusst zu denken. Beschränke dich mit der Wahl der Inhalte auf die wichtigsten Faktoren und bleib bei einer Kernaussage! Überlege dir eine Botschaft, welche du als Aussage vermitteln möchtest und fokussiere dich auf sie. Es gibt mehrere Modelle sich einem gelungenem Aufbau zu nähern. Die 5-Satz-Struktur ermöglicht es dir zum Beispiel, je nach Zielaussage einen spezifischen Aufbau zu wählen und eine gute Struktur zu finden. Hand in Hand mit dem Aufbau wird auch der Spannungsbogen erzeugt. Dieser hilft dabei die Aufmerksamkeit der Zuhörer während der gesamten Zeit zu halten.

Deine Körpersprache

Die nonverbale Kommunikation spielt einen ebenso wichtigen Einfluss wie die verbale Kommunikation. Mit deiner Körpersprache vermittelst du deinem Gegenüber ein bestimmtes Gefühl und gibst einen Teil der Persönlichkeit frei. Schaffe dir ein Bewusstsein für deine Körperhaltung, eine offene Haltung, einen festen Stand. Du solltest während der gesamten Zeit die Aufmerksamkeit an dein Publikum richten und diesem zugewandt sein. Deine Bewegungen, Gestik und Mimik kannst du bewusst einsetzten, um bestimmte Aussagen zu stärken und ihnen Wirkung zu verleihen. Das freie Sprechen vermittelt ein selbstständiges Auftreten und zeugt von deiner eigenen Überzeugung von den Inhalten. Im TED TALK von Amy Cuddy finden sich ein paar spannende Beispiele und Impulse zu der Thematik.

Mit Visualisierung unterstützen

Je nach Art des Vortrages, handelt es sich um eine Rede, eine Präsentation oder ein Verkaufsgespräch, entstehen andere Rahmenbedingungen. Es gilt die Regel: Zeig nur das, was wirklich nötig ist, übersichtlich und geordnet. Zum Beispiel bei Themenbereichen wie Daten und Zahlen hilft es diese visuell Abzubilden, um einen Einblick zu ermöglichen, jedoch kann es passieren, dass die Zuhörer sich zu sehr auf die Grafiken konzentrieren und dabei die Konzentration auf den Vortrag verlieren, darum überlege dir gut wie und wann etwas visualisiert wird.

Gute Visualisierungen können zum Beispiel Infografiken, Mindmaps oder Bildmaterial sein, welches ergänzend zu der Ton-Spur funktioniert. Wichtig ist, sich hier an ein einheitliches Design, bestenfalls dein Corporate Design, zu halten. Nicht jede Rede oder jeder Vortrag benötigt eine visuelle Unterstützung, um gut zu sein.

Dein Gegenüber einbeziehen

Kenne dein Publikum! Wen möchtest du mit dem Vortrag ansprechen und welches Ziel verfolgst du? Um die Spannung beim Gegenüber zu erzeugen und die Aufmerksamkeit zu halten ist es wichtig, deinen Beitrag genau an deine Zielgruppe anzupassen. Stelle dir die Fragen, welches Grundverständnis der Rezipient deinem Thema gegenüber aufweist und wie weit dieser bereits in der Materie steckt. Auch deine Sprache und dein Auftreten solltest du an dein Gegenüber anpassen.

Ein Verkaufsgespräch wird anders ablaufen als eine Präsentation vor Studenten. Stell dir die Frage, was du mit deinem Auftreten erreichen möchtest und ziehe ggf. dein gegenüber mit ein, indem du interagierst, das Publikum mit einbeziehst. Wichtig dabei: Baue eine emotionale Verbindung zum Gegenüber auf und nimm ihn der sie mit in deine Geschichte.

Noch mehr nützliche Tipps

Natürlich gibt es noch einige weitere Faktoren, die deine Rede oder deine Präsentation gelingen lassen. Wichtig ist sich immer wieder die eigene Intention bewusst zu machen, um das Ziel zu erreichen und zu überzeugen.

Es hilft, sich unterschiedliche erfolgreiche Reden und Präsentationen anzuschauen und diese zu auf ihre Struktur und das Auftreten der RednerInnen zu analysieren und zu hinterfragen. Hier ein paar Beispiele:

Steve Jobs hielt im Juni 2005 eine Rede auf der Abschlussfeier der Stanford University im kalifornischen Palo Alto. Der TED Talk von Sir Ken Robinson über das Schulsystem als Vernichter unsere Kreativität, ist ebenfalls viral gegangen. Anthony Robbins spricht über Motivation und darüber warum wir das tun, was wir tun. Hier spricht Michelle Obama zur Wahlkampfrede von Hillary Clinton in New Hamsphire. Zu guter Letzt: Simon Sinek spricht über die großen Visionäre und Führungspersönlichkeiten unserer Zeit.

Viel Spaß beim Überzeugen!

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