Thüringer Startup InflaRx an der Nasdaq

Börsengang
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Dem Unternehmen gelang der US-Technologiebörsengang

2014 gewann InflaRx noch den 10. IQ Innovationspreis von Mitteldeutschland als Gesamtsieger. Das Biotechnologie Unternehmen aus Thüringen ist jetzt an der Technologiebörse gelistet. Dies brachte dem Unternehmen aus Jena 100 Millionen Dollar ein; umgerechnet rund 86 Millionen Euro. Das Geld möchte das junge Unternehmen in Forschung, Studien und die Zulassung von Wirkstoffen investieren.

InflaRx entwickelt therapeutisch wirksame Antikörper, die zur Sepsisbekämpfung eingesetzt werden. Es handelt sich um Wirkstoffe, die bei chronischen und lebensbedrohlichen Entzündungen oder Autoimmunerkrankungen zum Einsatz kommen. Ein Teil der Vision des Unternehmens ist es ein „Game Changer“ für das bekämpfen von Entzündungen zu sein und so leidenden Patienten Lösungen bereitzustellen und sie zu heilen. Die Idee für ihr Unternehmen hatten die Gründer Niels C. Riedemann und Renfeng Guo als sie zusammen einen Joint rauchten. 2007 gründeten sie die InflaRx GmbH in Jena. Heute besteht das Unternehmen aus einem wachsenden Team von qualifizierten Wissenschaftlern, Medizinern und Business Experten.

Der Börsengang war ein indirekter Börsengang, d.h es wurde eine neue Holding in Form einer niederländischen Gesellschaft (Inflarx NV) gegründet, die nach der Einbringung von Anteilen an dem deutschen Unternehmen durch die Investoren schließlich die Aktien ausgibt. Indirekte Börsengänge für US-Listings europäischer Unternehmen bieten ein paar Vorteile, sodass diese häufiger von Unternehmen in Betracht gezogen werden. Insgesamt sind in diesem Jahr 30 neue Bio-Tech Unternehmen an der Nasdaq gelistet worden.