Neue Version der Online-Journalismus Plattform The Buzzard

The Buzzard
Online-Journalisten-Plattform The Buzzard

Die Online-Journalismus Plattform TheBuzzard.org ist der weltweit erste Meinungsnavigator für politische Nachrichten. Am 1. Oktober 2017 veröffentlichte The Buzzard eine neue Version dieser Plattform. Die Online-Journalismus Plattform hilft Qualitätslesern und Politikexperten systematisch aus politischen Filterblasen auszubrechen und schnellen Zugang zur ganzen Bandbreite von politischen Debatten zu bekommen. Die spannendsten Stimmen von Journalisten, Bloggern und Wissenschaftlern pro Thema werden gesammelt und geben Lesern einen ganz besonders schnellen Überblick darüber wer Pro und wer Contra zu jedem Thema schreibt und was Lösungsansätze zu politischen Streitfragen sind. Mit der neuen Version soll es erstmals in der deutschen Journalismus-Landschaft möglich werden einen wirklich effizienten Überblick zu politischen Perspektiven im Netz zu bekommen.

Das fünfköpfige Team aus Leipzig und München konnte seine Startphase durch eigene Ersparnisse überbrücken. Danach gewann TheBuzzard.org zahlreiche Preisgelder und mittlerweile wird die Online Plattform sogar für ein Prototyp-Projekt von Google unterstützt. Unter anderem wurde das Startup in der Vergangenheit von den Kultur- und Kreativpiloten, dem Media-Lab Bayern, der Think-Tank VOCER und der Google Digital News Initiative gefördert. Ab jetzt werden es auch durch seine Community aus Lesern finanziert. „Wir freuen uns auf die kommenden Monate, um gemeinsam mit unseren Lesern TheBuzzard.org noch größer zu machen und zum Fliegen zu bringen“ heißt es aus dem Team.

The Buzzard spricht dabei zwei Kundengruppen an. Zum einen sind das die Qualitätsleser: Politikbegeisterte Nachrichtenleser, denen Journalismus und ein ganzheitlicher Blick auf die großen Fragen unserer Zeit sehr wichtig ist. Zum anderen B2C Kunden, wie Politik- und Medienprofis. Für diese Kunden erstellt TheBuzzard.org ein hochqualitatives E-Paper mit wesentlich weitreichenderer Recherche, mit vielen Zusatzquellen und Features, die für den beruflichen Umgang mit politischen Perspektiven optimiert sind. Gleichzeitig erstellt das Startup Meinungsmappen und Zusammenfassungsartikel auch für andere Plattformen, deren Arbeit von The Buzzard geschätzt wird, wie zum Beispiel der Journalismus-Plattform Piqd.

Das Startup setzt sich aus einer Spezialredaktion von drei Nachwuchsjournalisten und Politikwissenschaftlern zusammen, die bereits Erfahrung bei Medienhäusern wie Süddeutsche Zeitung, ZDF und Phoenix gesammelt haben, sowie zwei studierten Webentwicklern, die im Bereich Linguistik und künstliche Intelligenz spezialisiert sind. Das fünfköpfige Team soll in den nächsten Monaten ab Start der neuen Plattform weiteren Zuwachs von zwei Journalisten und einem Machine-Learning Experten bekommen.

The Buzzard möchte den Markt des digitalen Journalismus im deutschsprachigen Raum neu aufrollen. Sie sind der Meinung, dass es viele unglaublich wertvolle Stimmen gibt, die die politischen Debatten unserer Zeit bereichern, aber dass im Online-Journalismus jeder nur um seine eigene Reichweite kämpft. Das Resultat aus ihrer Sicht: Die großen Medienhäuser dominieren den Diskurs mit Artikeln, die sich in der Substanz oft sehr wenig voneinander unterscheiden und die kleinen wertvollen Stimmen im Journalismus unter gehen lassen. So bringt The Buzzard einen ganz neuen Ansatz in den Markt: Die Bündelung kleiner und spannender Sichtweisen auf große Politik. Lesern soll so einen ganzheitlicher Blick auf die Themen ermöglicht werden, die den Lesern wirklich wichtig sind. The Buzzard ist der Meinung: „Jeden Tag vergrößert sich der Ozean aus Informationen, den wir das Internet nennen. In der Zukunft werden innovative Ansätze wie unserer deshalb immer wichtiger, um einen differenzierten Blick auf die Wirklichkeit zu bekommen und in der Informationsflut nicht unterzugehen.“

Für die Zukunft plant das Team der größte politische Meinungsnavigator Europas zu sein. Sie wollen sich dafür einsetzen, dass Menschen überall in Europa durch The Buzzard aktuelle Politik in ihrer Vielstimmigkeit besser verstehen können, dass Menschen durch ihre Arbeit in Ländern überall freier werden von Filterblasen und Leitmedien und deshalb auch, so die Vorstellung von The Buzzard, freier und unabhängiger darin werden politisch zu handeln und zu entscheiden. Momentan arbeitet das Team daran Artikel automatisch in Pro- und Contra- Kategorien mittels künstlicher Intelligenz zu sortieren. Sollte dieser Prototyp dahingehend erfolgreich sein, werden sie Mitte 2018 auch in andere Sprachen expandieren können. Das wäre der erste wichtige Schritt zum Ziel, welches sie sich gesetzt haben.

Seit der Gründung im letzten Jahr, sind dem Team von The Buzzard einige kuriose Geschichten passiert. So erzählte uns Dario Nassal, einer der Gründer: „Vor wenigen Wochen klingelte es bei uns in der WG an der Tür. Es war kurz nach Mittag und wir saßen zu zweit im Arbeitszimmer, also Felix und ich, beide sehr mit Code und Text für unsere neue Version beschäftigt. Ich ging und öffnete, im Treppenhaus stand ein älterer Herr. Er erkannte mich und begrüßte mich mit Vornamen, ich hatte allerdings keine Ahnung, wer er war. „Ihr habt meine E-Mail ja bekommen“, sagte er. Ich blickte Felix an, er blickte verunsichert zurück. Schließlich stellte sich heraus, dass der Herr, der mittlerweile in unserer WG stand, ein Journalist vom Bayerischen Rundfunk war, bzw. der soeben rentierte Leiter des Qualitätsmanagements dort, und er war mit ICE von München nach Leipzig gefahren und hatte sich mit dem Taxi bis zu unserer privaten WG fahren lassen, um uns zu treffen, weil er gerne bei The Buzzard miteinsteigen möchte – als Teammitglied und Redakteur. Felix hatte vor über einer Woche mit ihm E-Mails geschrieben, aber wir hatten das Treffen nie bestätigt. Die Verwirrung legte sich dann aber rasch, wir saßen dann zusammen in der Küche und tranken Kaffee und verstanden uns bestens, erkannten die Gemeinsamkeiten in der journalistischen Vision und Arbeitsweise. Und jetzt ist der ehemals fremde Herr aus dem Treppenhaus eines unserer Redaktionsmitglieder geworden, der ab Anfang Oktober, mit Start der neuen Version, bei uns im Team fest miteinsteigt und wir freuen uns über diese kuriose Begegnung.“

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