Dresden: Sunfire erhält 25 Millionen Euro für synthetischen Diesel

Hier wird getüftelt: So wird grüner Kraftstoff in Dresden hergestellt. Foto: Presse Sunfire
Klimaneutrale Kraftstroffe und Brennstoffzellen entwickelt Sunfire in seiner „Series C“. Dafür wurde es nun mit einer Investition in Millionenhöhe entlohnt.

Diesel aus Wasser und Kohlenstoffdioxid

Vor rund vier Jahren gelang es dem Energieunternehmen, Diesel aus Wasser und Kohlenstoffdioxid herzustellen. Auf dessen Firmengelände beweist sich die Technologie bereits in den umherfahrenden Fahrzeugen. Um den synthetischen Stoff weiter herstellen zu können, hat Sunfire eine neue Finanzierungsrunde abgeschlossen.

Bildnachweis: Audi AG / Alexander Herold

2015 befüllte die damalige Bundesforschungsministerin Johanna Wanke ihren Dienstwagen mit dem synthetischen Kraftstoff. Foto: v.l. Christian von Olshausen, CTO von sunfire (links) und Reiner Mangold, Leiter Nachhaltige Produktentwicklung Audi.

25 Millionen Euro für Series C

Insgesamt 25 Millionen Euro erhielt das Unternehmen für die Idee. Paul Wurth, das luxemburgische Industriekonzern führe die Runde als neuer Gesellschafter an, die bisherigen Investoren schossen danach erneut Geld ein. Zu ihnen zählen Inven Capital, ein tschechischer Cleantech-VC, die Investmentgesellschaft Idinvest Partners, Total Energy Ventures und ein Zusammenschluss von Privatinvestoren. Mit der Finanzspritze möchte das Team, das aus 130 Mitarbeitern besteht, Multi-Megawatt-Großprojekte bauen. Namhafte Kunden, die den grünen Strom nutzen, sind (nach eigenen Angaben) Audi und Boeing.

Insgesamt 85 Millionen Euro Wagniskapital

Sunfire wurde im Jahr 2010 von Carl Berninghausen, Nils Aldag und Christian von Olshausen gegründet. Das Trio erhielt seitdem insgesamt 85 Millionen Euro Wagniskapital.

Dieser Artikel erschien zuerst auf Gründerszene.de.