Startups in Sachsen: Warum Gründen in Sachsen von Vorteil ist!

Startups in Sachsen

Wer noch nicht zur Startup Szene gehört und sich deshalb nicht soviel damit auseinander setzt, der kennt das Wort Startup vor allem aus den USA und verbindet es mit dem Silicon Valley. Für einige ist es daher eine Überraschung, dass es außerhalb des hippen Berlins auch in Deutschland viele Regionen mit einer lebhaften Startup-Szene gibt. Wir von Startup-Mitteldeutschland stellen hier ein paar Informationen rund um Startups in Sachsen zusammen.

Fördermöglichkeiten für Startups in Sachsen

Möchte man ein Startup in Sachsen gründen, so gibt es viele Möglichkeiten der Unterstützung und Förderung. Am Anfang einer Gründung, kann man seine Idee für verschiedene Wettbewerbe aufbereiten. Dort bekommt man dann meist Unterstützung für die Geschäftsplanung und andere wichtige Grundlagen. Future SAX schreibt beispielsweise jährlich einen Ideenwettbewerb aus, deren Gewinner mit 30.000 Euro prämiert und mit fachlicher Kompetenz unterstützt werden. Auch der Bund fördert Kleine-und Mittelständische Unternehmen (KMU). Die Seite zu KMU-Förderungen bietet einen Überblick der Möglichkeiten.

Neben Förderungen der Sächsischen AufbauBank, Beteiligungen oder Bürgschaften und dem Technologiegründerfonds Sachsen, gibt es auch verschiedene Preisverleihungen. Am IQ Innovationspreis Mitteldeutschland können neben Sachsen auch junge Unternehmen aus Sachsen-Anhalt und Thüringen teilnehmen. Der Wettbewerb prämiert Innovationen aus den Clustern Automotive, Life Sciences, Chemie /Kunststoffe, Energie / Umwelt / Solarwirtschaft und Informationstechnologie. Die Landesdirektion Sachsen bietet eine Förderungen im Zuge der Gleichstellung an: Förderung für Frauen aus dem Ländlichen Raum. Und auch der Sächsische Gründerinnenpreis soll Frauen bei der Gründung fördern.

Die HighTech Startbahn in Dresden ist ein Inkubator für Startups nicht nur aus Sachsen. Das Netzwerk ist riesig und Startups und Wachstumsunternehmen bekommen hier vor allem Unterstützung zum Aufbau ihres Unternehmens. Alles dreht sich um Coaching und Beratung sowie Hilfe bei der Beschaffung von finanziellen Mitteln. Einmal jährlich finden die HighTech Venture Days statt, ein internationales Match-Making-Event. Es ist nicht ganz leicht alle Fördermöglichkeiten und Investoren ausfindig zu machen. Die Seite der Wirtschaftsförderung Sachsen zeigt einen guten Überblick. Es ist für Gründer aber auch hilfreich sich mit Kennern der Szene von Startups in Sachsen zu vernetzen und so über verschiedene Möglichkeiten informiert zu werden.

Startups in Sachsen: Arbeiten und vernetzen

Die Infrastruktur für Startups in Sachsen ist erstklassig. Neben guten Inkubatoren und Fördermöglichkeiten gibt es auch eine Vielzahl an Coworking Spaces. Ein Vorteil ist, dass der Andrang relativ gering ist, verglichen mit Städten wie Berlin oder München. Coworking Spaces sind beliebte Arbeitsplätze für Startups und Freischaffende. Hier können sie sich mit anderen Gründern und Freelancern austauschen und vernetzen. Neben den Arbeitsplätzen besteht meistens die Möglichkeit auch Konferenzräume und eine Küche mitnutzen zu können. Es ist eine günstige Variante für alle, die flexibel oder in kleinen Teams arbeiten wollen und sich keine eigenen Büroräume zulegen wollen oder können.

Auch Sachsens Städte bieten viele Coworking Spaces. In Leipzig gibt es inzwischen viele solcher geteilten Arbeitsflächen für Startups aus der Region Sachsen. Da wären z.B. das Basislager, das Eis 30, Chaos-Coworking und die Raumstation, um nur einige zu nennen. 2018 sollen u.a. Räumlichkeiten des SimpliOffice und der Design Offices dazu kommen, dadurch werden mehrere tausend Quadratmeter zur Verfügung stehen. (Allerdings sind beide Coworking Spaces recht teuer.) Neonworx und Cloudsters gehören zu beliebten Coworking Spaces in Dresden, die flexibles Arbeiten ohne eigene Büroräume möglich machen. Sogar in Chemnitz gibt es bereits Räumlichkeiten, die von einzelnen Personen und kleinen Teams geteilt werden können. Da gibt es beispielsweise das Zammwerk, das Kabinettstückchen und das BusinessVillage.

Startups in Sachsen: Coaching und Beratung

Accelorator Programme helfen Startups über einen festgelegte Zeitraum durch Coachings, Beratungen und ihrem Netzwerk die Ideen der Startups umzusetzn. Das Social Impact Lab in Leipzig bietet Startups nicht nur Räumlichkeiten, sondern auch die Möglichkeit an Workshops und Seminaren teilzunehmen. Verschiedene Wettbewerbe sichern den Gewinnern nicht nur Räumlichkeiten und Workshops, sondern auch Stipendien. Auch das SpinLab, ein Startup Accelerator in der Leipziger Baumwollspinnerei, bietet ebenfalls neben Arbeitsplätzen Unterstützung und Workshops für Gründer an. In Dresden befindet sich das Impact Hub. Es ist  ebenfalls ein Coworking Space, der zusätzlich die Möglichkeit bietet an Workshops teilzunehmen und von erfahrenen Mentoren zu lernen.

Warum Sachsen für Startups ein guter Standort ist!

Sachsen hat drei große Zentren. Leipzig ist die Bevölkerungsreichste Stadt des Bundeslandes, dicht gefolgt von der Landeshauptstadt Dresden und schließlich noch Chemnitz. Alle drei Städte haben Universitäten und Hochschulen und bieten Unternehmen daher die Möglichkeit, junge, gut ausgebildete Mitarbeiter zu rekrutieren. Dabei sind Mieten erschwinglich und die Städte bieten lebhafte Szene Viertel mit günstigen Ausgehmöglichkeiten. Gerade für junge Berufseinsteiger sind die Lebenshaltungskosten ein wichtiger Faktor. Startups in Sachsen haben auch den Vorteil einer zentralen Lage. Sachsen grenzt im Süden an Bayern im Westen an Sachsen-Anhalt und Thüringen, im Norden an Brandenburg und im Osten an Tschechien und Polen. So ist die Verbindung in den europäischen Osten gut. Auch die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden  bieten international agierenden Unternehmen einen guten Standort. Den Vorteil haben auch schon DHL, Porsche und Amazon in Leipzig, sowie beispielsweise VW und der Softwarehersteller SAP in Dresden für sich erkannt.

Erfolgreiche Startups in Sachsen

Viele erfolgreiche Startups kommen aus Sachsen. Für-Gründer.de hat basierend auf gewonnenen Preisen und Preisgeldern beispielsweise die 50 erfolgreichsten Startups 2017 ermittelt. Darunter waren auch tex-lock aus Leipzig (Platz 5) und NAVENTIK aus Chemnitz (Platz 8). Gründerszene ermittelte die wachstumsstärksten  Startups 2017 und auch hier ist ein sächsisches Unternehmen dabei: Data Virtuality. Und auch Erfolgsgeschichten wie die Dating-App Lovoo kommen aus Sachsen. Ende letzen Jahres konnte das Dresdner Startup einen Mega Exit von 65 Millionen Euro verzeichnen. Es gibt natürlich noch viele weitere erfolgreiche Startups und innovative Ideen in Sachsen. Wir sind gespannt, worüber wir noch alles berichten werden und freuen uns, dass es so viele spannende Startups in der Region gibt.