Seed Investition an Dresdner Startup

Ferroelectric Memory
Speichertechnik in technischen Devices

Die Ferroelectric Memory GmbH erhält Seed Investition des High-Tech Gründerfonds

Die Ferroelectric Memory Company stellt extrem effiziente nichtflüchtige Speicherlösungen für die Halbleiterindsutrie zur Verfügung. Das Unternehmen kommt aus Dresden und gründete sich aus dem NaMLab, einer Forschungseinrichtung der Technischen Universität Dresden. Es geht um eine zukunftssichere Speichertechnologie: Ebenso wie Flash basiert die FeFET Technologie – für Ferroelectric Field Effect Transistor – auf einer Single-Transistor-Speicherzelle. Jedoch bietet FeFET 1000 Mal schnelleres Schreiben, 1000 Mal geringeren Stromverbrauch beim Schreiben, zehn Mal geringeren Stromverbrauch beim Lesen, und Lesegeschwindigkeiten bis zu tausenden von Megabits pro Sekunde. Das Resultat sind reaktionsfreudigere Nutzerschnittstellen und längere Batterielaufzeiten für Wearables, oder hochleistungsfähige Prozessorlösungen für autonome Fahrzeuge.

FMC unterstützt Produktionsstätten in den Bereichen Memory technologogy support, Meomory device characterization und Memory validation and qualification. Dr. Stefan Müller, FMC’s Mitgründer und CEO, sagte dem HTGF: „Der FeFET wird seit zehn Jahren in Dresden erforscht. Es war eine aufregende Reise von der Entwicklung des Konzepts hin zu den ersten funktionierenden Speicherblöcken. FMC wird das HTGF-Investment verwenden, um erste Speicherdesigns auf den Markt zu bringen. Zusammen mit unseren Herstellungspartnern planen wir, erste Produktqualifikationen in 2018 abzuschließen.“

Der High-Tech Gründerfonds

Der High-Tech Gründerfonds (HTGF) ist Deutschlands aktivster Frühphaseninvestor. Mit einem Volumen von rund 825 Mio. EUR in drei Fonds finanziert er junge innovative Technologie Startups und unterstützt sie aktiv bei der Umsetzung ihrer Geschäftsidee. Thematisch ist die Aufstellung breit. Die drei Investmentteams fokussieren sich auf hardwarenahe Ingenieurwissenschaften, Life Science, Chemie und Material Science sowie Software, Media und Internet. Die Investoren des Public-Private-Partnership sind das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, die KfW sowie namhafte Wirtschaftsunternehmen.