Schweizer Stiftung fördert erneut Leipziger Sozial-Gründer

Förderung Social Impact Lab

Für weitere drei Jahre sponsort die Drosos Stiftung das Social Impact Lab mit Sitz im Leipziger Stadtteil Plagwitz. Dadurch können Existenzgründer und Social Start-ups in der Messestadt weiterhin auf die Gründungsförderung zählen.

Eine tolle Neuigkeit für die stetig wachsende Leipziger Start-up-Szene: Das Social Impact Lab, Leipzigs bislang einziger Inkubator für soziales Unternehmertum, erhält auch in den kommenden 3 Jahren finanzielle Unterstützung durch die Schweizer Drosos Stiftung. Das gaben am Donnerstag Thomas Villmow (Programmverantwortlicher Drosos Stiftung), Norbert Kunz (Geschäftsführer der Social Impact gGmbH Deutschland) und Marcus Bittner (Standortleiter Leipzig) bekannt.

Bislang hat Drosos das Social Impact Lab mit rund einer Million Euro gefördert. Die Schweizer engagieren sich somit bereits seit August 2014 in Plagwitz. Die neue Förderphase wird bis einschließlich 2020 andauern. „Mit der erneuten Zusage der Drosos Stiftung wird die Grundfinanzierung des Leipziger Standorts erneut abgedeckt sein“, erklärt Thomas Villmow. „Somit können zukünftige Existenzgründer sowie Social Startups weiterhin auf die Gründungsunterstützung dieses erfolgreichen Frühphaseninkubators zählen.“

Social-Impact-Lab-Geschäftsführer Norbert Kunz freut sich, dass die Leipziger Außenstelle bereits für 100 Einzelgründer und Teams Anlaufstelle und Sprungbrett zur Gründung des eigenen Sozialunternehmens geworden ist: „Eine positive Entwicklung seit der Gründung vor weniger als drei Jahren.“ In Deutschland gibt es bereits acht Labs, darunter in Hamburg, Duisburg, Stuttgart und neuerdings auch in München.

Das Leipziger Social Impact Lab mit Sitz im Plagwitzer Stelzenhaus sucht auch weiterhin Gründungswillige und Gründungsinteressierte, die ein Unternehmen mit sozialer und nachhaltiger Ausrichtung gründen möchten und sich das dazu notwendige Wissen und Können kostenfrei aneignen wollen. „Entscheidend ist bei uns eine gesellschaftlich nutzbringend Idee, aus der in Folge ein soziales Unternehmen werden kann“, umschreibt Marcus Bittner die Zugangsvoraussetzung für eine Bewerbung beim Lab. Eine Fachjury entscheidet in einem öffentlichen Pitch, ob diese Idee förderungswürdig ist und ob die angenommenen Gründer für einige Monate eine Förderung erhalten und in den Inkubator ziehen dürfen, so der Standortleiter.

Weitere Informationen und Tipps zur Anmeldung gibt es unter leipzig.socialimpactlab.eu

Foto Quelle: LVZ – Leipziger Volkszeitung