Startups scheitern – um daraus zu lernen müssen Gründe erkannt werden

Viele erfolgreiche Gründer sind in der Vergangenheit mit einer Geschäftsidee gescheitert. Das Misslingen eines Startups ist weniger eine Schwäche, sondern kann viel mehr ein Schritt auf dem Weg zum Erfolg sein. Doch um daraus zu lernen, ist es wichtig zu verstehen, warum das eigene Unternehmen gescheitert ist.

Ein Startup zu gründen und zu führen ist sehr komplex. Genauso komplex können die Gründe des Scheiterns sein. Eine Studie von CB Insight zeigt die 20 häufigsten Gründe auf, an denen Startups scheitern. Seit 2014 hat CB Insight Daten von ca. 100 Unternehmen analysiert.

In ca. 42 % der Fälle liegt der Grund am Marktpotenzial. Ein Unternehmen bietet ein Produkt oder eine Dienstleistung an, nach der kein Bedarf am Markt ist. 29 % der Unternehmen scheitern an dem Mangel von Barmitteln und auch ein falsches Team führt in 23 % der untersuchten Beispiele zum Scheitern des Unternehmens. Im Gegensatz zu keinem Bedarf am Markt  kann das eigene Unternehmen auch durch einen zu starken Wettbewerb verdrängt werden. Dies ist bei 19 % der Grund. Weitere Probleme können durch die laufende Kosten und die Preisfindung entstehen. Ein schlechtes Kernprodukt, eine Idee aber kein fundiertes Geschäftsmodell, falsche Marketing-Maßnahmen, ein  falscher Umgang mit Kunden und das Ignorieren von Wünschen und Bedürfnissen, schlechtes Timing bei der Produkteinführung, eine falsche Fokussierung, nicht der richtige Standort oder die mangelnde Leidenschaft im Team. All das können Gründe sein, die zeigen wie komplex und vielfältig die Ursachen des Scheiterns sein können.

Häufig ist es jedoch nicht nur einer der Faktoren, der dazu führt, dass der Erfolg eines Startups misslingt, sondern ein Zusammenspiel aus mehreren Gründen. 

20 Gründe an denen Start-ups scheitern (Quelle: Top 20 Reasons Startup fails)