Sachsens Finanzminister stellt zusätzliche Fördermittel für Leipzig bereit

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Heute morgen hat Sachsens Finanzminister Dr. Matthias Haß zwei Millionen Euro zusätzliche Fördermittel für die Region Leipzig freigegeben. Damit ist er der Bitte verschiedener AkteurInnen aus der Leipziger Startup Szene nachgekommen. 

Der Freistaat unterstützt junge Gründerteams, vor allem innovationsorientierte Ausgründungen aus Hochschulen und Wissenschaft, mit verschiedenen Förderinstrumenten. Doch zuletzt kamen Leipziger GründerInnen zu kurz. Die Sächsische Aufbaubank hatte Förderanträge aus der Region Leipzig pauschal mit dem Verweis auf leere Fördertöpfe abgelehnt.

Grund dafür war, dass Leipzig im Vergleich zu Dresden und Chemnitz als stärker entwickelte Region im Rahmen des Europäischen Sozialfonds ESF für die Förderperiode 2014-2020 eingestuft wurde. Dadurch wurde der Region Leipzig weniger europäische Mittel, die zur Ko-Finanzierung von Förderprogrammen dienen, zur Verfügung gestellt.

Erfolg für Leipziger Startups

Anfang Mai haben sich verschiedene AkteurInnen aus der Gründer Szene in Leipzig gemeinsam an Ministerpräsident Kretschmer, Staatsminister Dulig und Staatsminister Haß gewendet. Sie baten um eine Lösung für die Benachteiligung, um die positive Entwicklung der Stadt als Technologie- und Startupstandort weiter zu fördern. Nur mithilfe der Fördermittel könne Leipzig demnach mit anderen Gründungsstandorten wie Berlin, München und Hamburg gleichziehen. Dieser Bitte ist die Politik nun gefolgt.

„Leipzig gehört inzwischen zu den deutschen Städten mit dem besten Gründerklima. Vor allem bei technologieorientierten Unternehmensgründungen gibt es sehr viel Potential. Diese Ideen sind unser zukünftiges Wirtschaftswachstum. Hier ist Förderung richtig und wichtig“, sagte der Finanzminister.

Durch diese Unterstützung können die einschlägigen Förderprogramme für GründerInnen in und um Leipzig bis zum Ende der Förderperiode – auch bei ausgeschöpften ESF-Mitteln – fortgesetzt werden.