Startschuss für die achte Startup-Klasse des SpinLab Accelerators

Glückliche Teilnehmer: Die Teilnehmer der achten Klasse des SpinLab Accelerators erhalten sechs Monate beste Wachstumsbedingungen für ihre Business-Idee

Es ist wieder soweit! In dieser Woche startet die neue Start-up-Klasse im Leipziger Smart Infrastructure Hub SpinLab in ihr Accelerator-Halbjahr. Das SpinLab, ein Acceleratorprogramm der HHL Leipzig Graduate School of Management fördert seit Jahren erfolgreich junge Gründer. Im Halbjahrestakt können sich junge Gründer mit smarten Ideen um die Teilnahme am Accelerator-Programm bewerben.

Beste Wachstumsbedingungen

Wer einen Platz erhält, kann sich sicher sein, dass seine Idee Potenzial hat. Die Teilnehmer profitieren von umfangreichen Netzwerken, Experten-Mentoring, zahlreichen Schulungen, top ausgerüsteten Co-Working-Spaces und natürlich einer Fördersumme. Im Durchschnitt erreichten die Programmteilnehmer der Vergangenheit eine externe Finanzierung von rund 800.000 Euro und konnten durchschnittlich 10 Mitarbeiter einstellen. Weshalb sich eine Bewerbung beim SpinLab Accelerator lohnt, könnt ihr hier nachlesen.

Das sind die neuen Start-ups

Von künstlicher Intelligenz bis zur Gebäudeüberwachung und Luftmessungssensoren – Auch in der achten Klasse sind die Startups wieder bunt durchgemischt und reichen von der Kategorie eHealth über Communication und Smart City.

AicuraDas Berliner Start-up verknüpft die Themen Medizin, Management und künstliche Intelligenz. Das Unternehmen entwickelt lernende Algorithmen, die Abläufe in Kliniken optimieren und effizienter gestalten sollen, oder unterstützt Forschungseinrichtungen und Unternehmen aus der Medizintechnik bei der Anwendung hochspezialisierter medizinischer Software auf Basis künstlicher Intelligenz.

IdataseAuch dieses Start-up beschäftigt sich mit künstlicher Intelligenz: Idatase entwickelt Softwarelösungen für Echtzeit-KI in IoT-Infrastrukturen, die Anwendung etwa in der der Energiewirtschaft, OEMs oder Smart Cities finden.

Octagon CarreersOctagon will bisher übliche Bewerbungsverfahren bei der Jobsuche revolutionieren und damit frisch graduierten Studenten bessere Möglichkeiten bieten, schnell den passenden Job zu finden. Anonymisierung, verschiedene Gleichstellungsregelungen im Auswahlprozess und ausführliches Feedback, das den künftigen Berufseinsteigern ein besseres Gefühl für eigene Stärken und Schwächen vermittelt, sollen dabei helfen.

 we-do.aiAuch dieses Unternehmen entwickelt Softwarelösungen für künstliche Intelligenz und konzentriert sich dabei vorrangig auf die automatische Erkennung und Generierung von Texten oder die Bilderkennung für Immobilienunternehmen und Energiedienstleister.

 BrainPlug: Die Gründer von Brain Plug arbeiten im Bereich der Gebäudeüberwachung und entwickeln intelligente Kamera-Infrastrukturen, die nicht mehr nonstop und pauschal, sondern nur gerätespezifisch bei potenzieller Gefahr aufzeichnen und so zugleich die Sicherheit erhöhen und die Privatsphäre erweitern sollen.

air-Q:Das Start-up aus Chemnitz hat einen Sensor entwickelt, der die Luft in Innenräumen analysiert, auf verschiedene Qualitätskriterien hin überprüft und den Nutzer bei Abweichungen, etwa zu hoher Feinstaubbelastung, warnt. Das System lässt sich auch mit den gängigen Virtual Assistants wie Alexa oder Google Home verbinden.

myoDie Kommunikationsplattform myo soll es Pflegenden ermöglichen, Fotos und Inhalte mit den Angehörigen des Patienten zu teilen und sie im Rahmen einer geschützten Plattform digital und zeitecht über das Wohlergehen und die Situation des Patienten auf dem Laufenden zu halten.

qCoat: Das Start-up entwickelt neuartige, hocheffiziente Wasser- und Abwasserfilter, die bei reduziertem Energieverbrauch eine verbesserte Reinigungsleistung erzielen sollen.

SpinLab unter den Top 3 Acceleratoren Deutschlands

Mittlerweile platzt der SpinLab Accelerator aus allen Nähten: Die Nachfrage ist enorm und stetig wachsend. Die optimalen Bedingungen, die junge Gründer im Smart Infrastructure Hub in der Leipziger Baumwollspinnerei vorfinden, haben sich wohl herumgesprochen. Auch einige Auszeichnungen konnte das Förderprogramm im letzten Jahr verbuchen: Eine Studie der Universität Köln ermittelte die besten Start-up-Acceleratoren Deutschlands – das Spin Lab sicherte sich den Platz unter den besten Drei.

Das SpinLab zieht um: Wachstum auf bis zu 5500 QM

Damit auch in Zukunft viele spannende Ideen und Unternehmen gefördert werden können, braucht es vor allem eins: Mehr Raum! Oberbürgermeister Burkhard Jung bestätigte Mitte Februar, dass der gesamte Smart Infrastructure Hub inklusive SpinLab Ende des Jahres 2019 in die Halle 7 der Leipziger Baumwollspinnerei umziehen kann. Zukünftig können sich die Teilnehmer des Programms also über 5500 Quadratmeter Fläche für freie kreative Entfaltung freuen.

Was ist im letzten Jahr im SpinLab passiert? Lest hier über die siebte Klasse des SpinLabs, hier könnt ihr alles über die Startups der sechsten Klasse erfahren.