Rechtsschutzversicherung für Gründer und Gründerinnen – das müsst ihr wissen

Startups sind dafür bekannt, dass sie konventionelle Unternehmensstrukturen aufbrechen und neue Formen von Geschäftsmodellen schaffen. Risikobereitschaft wird dabei oft als eine der wichtigsten Eigenschaften von EntrepreneurInnen genannt. Doch was, wenn es doch einmal zu Schaden kommt?

In vier Gastbeiträgen erklären Harald Hausbeck und Andreas Michael von der Allianz Agentur Waldstrassenviertel in Leipzig, welche Versicherungen für Startups wichtig sind. Heute sprechen wir über Rechtsschutzversicherungen für Gründer und Gründerinnen.

ANZEIGE Ein bezahlter Gastbeitrag von Vertretern der Allianz Agentur in Leipzig

Im letzten Gastbeitrag haben Sie uns Haftungsrisiken und faire Absicherungsmöglichkeiten transparent erläutert. Welche bezahlbaren Möglichkeiten sehen Sie für  GründerInnen sich finanziell abzusichern, wenn es zu einem Rechtsstreit kommt?

Wir sind, wie bereits in den letzten Beträgen berichtet, auf kleinere und mittlere Unternehmen spezialisiert. Auf die speziellen Bedürfnisse von StartuplerInnen sind wir eingestellt. Es gibt Rechtsstreitigkeiten, die junge Unternehmen genauso betreffen wie traditionelle – aber auch besondere Fallstricke, die bei jungen Unternehmen häufiger auftreten. 

Gerne teilen wir mit Ihnen unsere Erfahrungen – das verstehen wir unter sozialem Mehrwert.  

Wozu brauchen Gründerinnen und Gründer eine Rechtsschutzversicherung? 

Jeder Rechtsstreit kann sehr teuer werden und im schlimmsten Fall die Existenz vernichten. Denn mit dem Streitwert (finanzieller Wert dessen, womit man Sie belangt) steigen auch die Prozesskosten (eigener Anwalt, Anwalt des Gegners, Gerichtskosten, Gutachter, Zeugen und, und, und…) –  wer verliert, bleibt auf allen Kosten sitzen. Häufig kommt es zu einem Vergleich. Üblicherweise trägt man dann die Hälfte der Kosten.

Unsere Rechtsschutzversicherung übernimmt in bewährter ALLIANZQUALITÄT nicht nur diese Prozesskosten (Ausnahme: Vorsatz). Auch für die professionelle Beratung durch Anwälte (ganz bequem auch über unsere Hotline) bekommen Sie finanzielle Unterstützung, um Ihr Recht durchzusetzen oder Prozesse von vorneherein zu vermeiden (auch Mediation ist versichert). Das erspart Ihnen kostengünstig wertvolle Zeit und nachhaltigen Stress, den keiner braucht.

Was deckt eine solche speziell für Startups ab? 

Die Rechtsschutzversicherung untergliedert sich in verschiedene rechtliche Themengebiete. Diese können individuell ausgewählt werden. Als faire Partner stellen wir im Team  sicher, dass die wirklich notwendigen Absicherungen in unseren Konzepten enthalten sind.

Mit jeder/m StaruplerIn konzipieren wir transparent und kostengünstig eine passgenaue Lösung aus folgenden Themengebieten:

Allgemeiner Rechtsschutz (Arbeitsrecht, Firmenrecht, Verkehrsrecht, Immobilienrecht):  

Fallbeispiele: 

  • Eine Softwareentwicklerin kündigt einem Programmierer wegen übler Nachrede. Der Programmierer stellt wesentliche Codes seinem neuen Arbeitgeber zur Verfügung. Es entsteht ein erheblicher Wettbewerbsschaden. Arbeitsrecht / Firmenrecht (Schadenersatz).
  • Ein langjähriger Gruppenleiter eines medizinischen Dienstleisters geht in den Ruhestand. Seine gesetzliche Rente ist gering, da er früher länger selbständig war. Er verklagt nun seinen Arbeitgeber auf Zahlung einer lebenslangen Rente, da er nicht nachweislich über die Möglichkeiten der betrieblichen Altersvorsorge aufgeklärt wurde. Arbeitsrecht / Sozialversicherungsrecht / Steuerrecht.
  • Ein Außendienstunternehmer wird auf dem Weg zum Kunden an einer falsch geschalteten Ampel trotz Gelbphase geblitzt. Die Folgen: Geldbuße, Punkte in Flensburg und Führerscheinentzug. Da er seine Fahrerlaubnis beruflich dringend braucht, legt er Einspruch ein (Achtung: Das Fallbeispiel gilt auch bei der Nutzung eines Fahrrades -> der Führerschein ist auch weg). Verkehrsrecht.

Spezieller Rechtsschutz (Strafrecht, Vertragsrecht)

Fallbeispiele:

  • Wenn der Zoll vor der Tür steht, zum Beispiel bei Verdacht auf Scheinselbständigkeit. Mit dem ersten Mitarbeiter beginnt die Sozialabgabenpflicht und da lässt der Zoll nicht mit sich spaßen. Für einen Unternehmer stand eine Haftstrafe von 18 Monaten im Raum, weil er die Sozialkassen betrogen haben soll. Er hatte Freelancer beschäftigt, die sich aus formalen Gründen als Scheinselbstständige entpuppten. Sozialversicherungsbeiträge wurden über Jahre fahrlässig nicht abgeführt. Strafrecht.
  • Ein IT – Dienstleister stellt ein Projekt angeblich nicht in der vertraglich vereinbarten Zeit fertig. Der Auftraggeber macht Umsatzeinbußen und Ersatzvornahme geltend. Vertragsrecht.

Sind bestimmte Branchen aus Ihrer Erfahrung eher gefährdet, unverschuldet in einen Rechtsstreit verwickelt zu werden, zum Beispiel wenn es um Daten geht? 

Unverschuldet kann jeder in einen Rechtsstreit verwickelt werden. Besonders gefährdet sind Branchen, die zur Erstellung ihrer Leistung ein komplexes System von Dienstleistern und Zulieferern zeitkritisch steuern müssen. Kurz gesprochen, je mehr Verträge und Rechtsbeziehungen bestehen, desto größer ist die Gefahr von Rechtsstreitigkeiten. Nicht zu unterschätzen ist speziell das Risiko der Scheinselbstständigkeit (auch der eigenen…).

Wenn es um Daten geht, gilt die Datenschutzgrundverordnung. Jedes Unternehmen, das  MitarbeiterInnen beschäftigt oder Kundendaten verarbeitet, muss diese peinlich genau einhalten. Aufgrund der Komplexität dieser Verordnung führen immer wieder Verstöße (Pleiten, Pech und Pannen) zu Rechtsstreitigkeiten (Strafrecht).

Brauche ich als Gründerin oder Gründer eine private, UND eine unternehmerische Rechtsschutzversicherung? 

Gerade als Gründer ist man gut beraten, auch eine private Absicherung zu haben. Die Verrechtlichung des Lebens führt gerade im privaten Bereich häufig zu Überraschungen. Erfahrungsgemäß verfügen gerade zu Beginn GründerInnen nicht über die finanziellen Mittel, sich teure Rechtsstreitigkeiten leisten zu können. Eine Spezialität ist bei uns der Anstellungsleiterrechtsschutz. Dieser leistet bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten zwischen dem Gründer als Angestellten und dem Unternehmen.

Übrigens beziehen wir fairerweise im Sinne unserer Kunden private Absicherungen natürlich vergünstigt in die Rechtsschutzversicherung des Unternehmens auf Wunsch ein.

Wie schütze ich mich am besten vor Rechtsstreitigkeiten? 

Im Alltag nehmen für uns alle komplizierte, gesetzliche Regelungen stark zu. Nur mit sehr großem Aufwand kann man all diese einhalten. Gerade UnternehmerInnen gehen tagtäglich unbewusst viele Risiken ein. Es ist faktisch kaum möglich Rechtsstreitigkeiten zu jeder Zeit zu vermeiden. Unwissenheit schützt aber leider vor Strafe nicht.

Was sind die Schritte, wenn ich die Versicherung in Anspruch nehmen möchte? 

Beim ersten Anzeichen eines sich anbahnenden Rechtsstreits stehen wir Ihnen mit unserer Expertise im Team als professioneller Ansprechpartner zur Verfügung und leisten einen gesellschaftlichen Beitrag zur Vermeidung kostspieliger und unnötiger  Prozesse und Gerichtstermine. Denn damit werden anderweitig gebrauchte Ressourcen freigesetzt.


Hier geht’s zum letzten Gastbeitrag der Allianz Agentur Waldstrassenviertel in Leipzig.


Kontakt: 

Allianz Agentur
Waldstr.37
04105 Leipzig

Frau Claudia Kretzschmar (Büroleitung)
E-Mail: [email protected]
Telefon: 0341 149564

Facebook               LinkedIn                Xing              Instagram           YouTube

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*