Startup recable.it: Wie man in 6 Schritten ein grünes Produkt plant

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Quelle: recable.it

Das Merseburger Startup recable.it hat ein nachhaltiges und fair produziertes USB-Kabel entwickelt, dass sich reparieren lässt. Anhand dessen erklären die Gründer:innen, wie sie in 6 Schritten ein grünes Produkt geplant haben. 

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Schritt 1: Bedarfanalyse der Kund:innen

Um die Welt ein Stückchen grüner zu machen, gibt es viele Möglichkeiten. Dies fängt schon bei den Kleinigkeiten an, wie dem massiven Verschleiß an Alltagsgegenständen. Hand aufs Herz: Wie viele USB-Kabel haben wir in unserem Leben bereits weggeworfen? 

Das Merseburger Startup „recable“ setzt diesem Wahnsinn nun ein Ende. Als nachhaltiges und fair produziertes USB-Kabel hat es ein einzigartiges reparierbares Design. 

Schritt 2: Reparieren statt Wegwerfen

Doch was braucht es, um so einen Alltagsgegenstand reparierfähig zu sein? In erster Linie sind das gute Rohstoffe, die ein Durchschnittskabel einfach nicht leisten kann. Es lohnt sich hier, in teurere und länger haltbare Materialien zu investieren.

Das USB-Kabel besteht aus einem besonders strapazierfähigen Material, was es dadurch länger haltbar macht. Sollte es dennoch brechen, dann kann mit etwas handwerklichem Geschick einfach nachgeholfen werden, das Kabel wieder auf Vordermann zu bringen. Natürlich muss man dennoch wissen, wie: Die Reparatur-anleitungen können die KundInnen ganz einfach auf der Website einsehen.

Schritt 3: Auf Robustheit setzen – Bis zu 30.000 Knicks kann das recable aushalten

Das recable wurde von ihren HerstellerInnen auf Herz und Nieren geprüft, bevor es an den Mann und an die Frau geht. Sollte das USB-Kabel nach einigen Jahren dennoch das Ende des Lebenszyklus erreicht haben, so lässt es sich dazu noch fast vollständig recyceln! 

Schritt 4: Keine Kompromisse in den Materialien

Da recable verzichtet vollkommen auf schädliche Halogene, Weichmacher und Schwermetalle. Die KundInnen können dabei aus einer Variante aus PET, Basalt-Steinfaser, Baumwolle oder Flachs wählen. Auch das Innenleben besteht zu 40-50% aus Recyclingkupfer. 

Schritt 6: Faire Produktionsbedingungen

Zu guter Letzt sollte natürlich auch die Herstellung des Produktes grün und nachhaltig sein. Das Kabel selbst wird in Deutschland, genauer im schönen Merseburg, hergestellt, die dazugehörigen Stecker stammen aus einer fairen Produktion in China. Das zugehörige Zinn wird aus einer konfliktfreien Herkunft gewonnen. Jedes Stück wird nur auf Bestellung angefertigt, um zusätzlichen Elektromüll zu vermeiden. Kurze Lieferwege (maximal 500km) sollen zusätzlich noch einen geringen CO2-Ausstoß garantieren. 

Nominiert für den Green Product Award 2022

Das recable darf sich somit zu Recht als von vorne bis hinten grünes Produkt präsentieren. Der sogenannte „Green Product Award“ wählt jährlich grüne Produkte und Dienstleistungen aus, die besonders nachhaltig und zudem noch schick designt und innovativ sind. Seit 2013 gibt es den Award bereits. Wen das Produkt nun überzeugt hat, der kann hier für recable abstimmen: https://www.gp-award.com/de/produkte/recable

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