#morethanpaws: pāwaho launcht neue Kollektion im Onlineshop

Die pāwaho Gründerinnen Lena und Hanna mit Ideengeber Simba und ihrer neuen Kollektion #morethanpaws. (Foto: Tom Fülle)

Unter dem Slogan #morethanpaws ist Mitte Februar die neue Kollektion im Onlineshop von pāwaho gelauncht worden. Dahinter stecken die Gründerinnen Lena Kranz und Hanna Hohmuth aus Ilmenau. Die beiden haben im vergangenen Jahr mit pāwaho ein Label gegründet, bei dem personalisierte Hoodies und Accessoires für HundebesitzerInnen im Mittelpunkt stehen. 

Weil Hunde viel mehr als nur Haustiere sind

Die Marke pāwaho haben die beiden Gründerinnen Lena Kranz und Hanna Hohmuth für HundeliebhaberInnen gegründet. Neben personalisierbaren Hoodies und Accessoires arbeitet das Duo an einem innovativen Trainingsdummy. Seit kurzer Zeit ist ihr Shop online, jetzt folgte der Launch der neuen Kollektion #morethanpaws. 

„Wieso #morethanpaws? Weil Hunde viel mehr als nur Haustiere sind und die Bindung zwischen Mensch und Tier über die Hundeleine hinaus geht. Mit der neuen personalisierten Kollektion möchten wir allen HundebesitzerInnen da draußen die Möglichkeit geben, genau diesem Gefühl Ausdruck zu verleihen – es sichtbar, fühlbar und erlebbar zu machen.“, erklären uns die Gründerinnen im Gespräch mit Startup Mitteldeutschland.

Zu der neuen Kollektion gehört ein Hoodie, auf welchen die Silhouette des Hundes gestickt wird sowie zwei verschiedene Patches, auf die entweder das Porträt des Hundes oder der Abdruck der Pfote gestickt wird. Die Patches sind mit einer Bügelfolie versehen und können entweder auf einen der Hoodies angebracht werden oder auf ein anderes Textil aus Baumwolle.

Auf nachhaltigen Hoodies kommen die personalisierten Patches der Hunde der KundInnen besonders zur Geltung (Foto: Tom Fülle).

Die Hoodies sind in vier verschiedenen Farben verfügbar und mit dem Öko-Tex Siegel ausgezeichnet. Sie werden unter fairen Bedingungen hergestellt und sind vegan. Die KundInnen müssen sich im ersten Schritt für ein Produkt entscheiden, dann ein passendes Bild auswählen bzw. eins aufnehmen und dann anschließend im Bestellprozess hochladen. Auf Basis dessen fertigt das Team eine Zeichnung an, die anschließend mit Garn und Nadel auf die Textilien gebracht wird.

Ein Teil des Umsatzes wird an Ein Herz für Streuner gespendet 

Auf die Idee gebracht hat Gründerin Lena ihr Hund Simba. Den hat sie selbst über einen Tierschutzverein von der Straße gerettet. Aus diesem Grund möchten die Gründerinnen etwas mit den Einnahmen aus ihrem Onlineshop bewirken.

„Da Simba letztendlich für die Entstehung von pāwaho verantwortlich ist, möchten wir einen Teil unseres Umsatzes an den Tierschutzverein Ein Herz für Streuner spenden, der Simba damals von der Straße gerettet und an mich vermittelt hat.“, erklärt Lena. 

Das Team spendet somit: 

5€ ab einem Warenwert von 50€
10€ ab einem Warenwert von 85€
20€ ab einem Warenwert von 150€

Wie die Spenden verteilt werden, wird in regelmäßigen Abständen mit dem Tierschutzverein besprochen und ist abhängig davon, was die Tiere gerade dringend benötigen. Mehr Info’s dazu findet ihr hier

Die personalisierten Patches dienen nicht nur als Fashion-Accessoire oder Deko-Element mit Herz, sondern auch als Erinnerung. (Foto: Tom Fülle)

Vom Launch und dem ersten KundInnen-Feedback

Einen großen Knopf auf dem LAUNCH steht, gab es natürlich nicht. In vielen kleinen Schritten schaltete das Team mit Unterstützung von Praktikant Nils die Kollektion frei. 

„Als es dann so weit war, hat man sich gefühlt wie an Silvester um Mitternacht, nur dass keine Raketen geschossen wurden. Wir haben so lange auf diesen Moment hingearbeitet – Designs erstellt und wieder verworfen, rechtliche Hindernisse überwunden, Produkte getestet und verworfen und letztendlich die Marke Stück für Stück aufgebaut und geformt.“, erinnern sich die Gründerinnen. 

 
Ideengeber Simba genießt die Aufmerksamkeit und die Gründerinnen launchen ihre neue Kollektion #morethanpaws. (Foto: Tom Fülle)

Auch an die ersten Reaktionen können sich die Jungunternehmerinnen noch gut erinnern. Auch vor dem Launch gab es schon jede Menge positives Feedback von den KooperationspartnerInnen. Von einer der ersten tatsächlichen Kundinnen gab es direkt nach dem Öffnen des Paketes eine emotionale Nachricht via Instagram, die mit den Worten „Mega mega mega“ begonnen hat. 

„Dass fremde Menschen nun unsere Produkte am eigenen Körper tragen und dass, was wir an Emotionen hineingesteckt haben, auf deren Seite genauso ankommt, ist unglaublich berührend.“

Aktuell befinden sich die Gründerinnen in der Planung und Entwicklung der nächsten Produkte – konkret geht es um die eigentliche Gründungsidee, die Hundefutterdummy, welcher auch für die Verwendung von frischem Fleisch geeignet ist. Eine Designerin für einen Prototyp ist schon mit an Board. Im April ist pāwaho dann im Pop-up-Store in Erfurt vertreten. 

„Wir freuen uns, sofern es die aktuelle Situation zulässt, unsere Produkte nicht nur online vorstellen zu können, sondern auch im direkten Kontakt mit unseren Kunden zu stehen.“

Mini Pudel Anton und Besitzerin Lea Tritschler gehören zu den ersten KundInnen von pāwaho. (Foto: Lea Tritschler via Instagram)

Der Gründungsgeflüster Podcast geht weiter! 

Der Podcast Gründungsgeflüster musste in letzter Zeit zwar etwas unter der intensiven Arbeitsphase leiden, wird jetzt aber wieder regelmäßiger gefüttert. Die Gründerinnen möchten weiterhin Gründungsinteressierte an ihrem Weg teilhaben lassen.

„Zuerst dachten wir, uns gehen vielleicht die Themen aus, da wir uns ja nun in der Nachgründungsphase befinden aber ganz im Gegenteil – jetzt wird es erst richtig spannend, denn ein Unternehmen zu gründen ist die eine Sache, es am Laufen zu halten die andere.“

Und was sagt eigentlich Simba zu der erfolgreichen Gründung seines Frauchens? 

„Simba freut sich in erster Linie darüber, im Mittelpunkt zu stehen und überall dabei sein zu dürfen. Unsere Geschichte quasi als Imagevideo der Brand zu sehen, bereitet mir jedes Mal wieder Gänsehaut. Ich würde sagen, er ist ganz zufrieden mit seinem Werdegang: Vom Straßenhund zum Supermodel, das kann nicht jeder von sich behaupten. Auf die Fanpost in Form von trockenen Brötchen mit Leberwurst wartet er allerdings noch vergeblich.“

Vielleicht muss er darauf ja gar nicht mehr allzu lange warten!

(Quelle: pāwaho, Video: Simon Engels und Julius Prenzel)

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