Organisation und Outsourcing für Startups

Outsourcing für Startups
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Jede Existenzgründung ist eine Herausforderung, die mit Chancen und Risiken einhergeht. Mit einer optimalen Organisation des Geschäfts erhöhen GründerInnen die Erfolgschancen und minimieren die Gefahren. Dabei sollten sie ein gezieltes Outsourcing einzelner Aufgaben in Betracht ziehen.

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Vorbereitung der Gründung: Organisation als zentraler Aspekt

Während der Gründungsphase setzen sich Selbstständige mit zahlreichen Themen auseinander: Finanzierung, Leistungsspektrum, Rechtsform, Marketing und vielem mehr. Einige vernachlässigen bei diesen Überlegungen mit der Geschäftsorganisation einen wichtigen Punkt. Die Art der Organisation entscheidet über die Wirtschaftlichkeit eines Unternehmens mit.

Ein Beispiel: Solo-GründerInnen beschäftigen sich in der Gründungsphase vornehmlich mit dem Webdesign, der Kundenakquise und der Buchhaltung, sie kommen kaum zum Arbeiten und zum Geldverdienen. Im schlimmsten Fall ist das Geschäftsprojekt deswegen zum Scheitern verurteilt. Besser ist es, diese möglichen Problematiken im Vorfeld zu bedenken: Stelle ich weitere MitarbeiterInnen ein? Welche Arbeiten kann ich auslagern? Was für Aufgaben kann ich selbst übernehmen?

Dank Outsourcing auf das Wesentliche konzentrieren

Vielfach empfiehlt es sich, auf externe Dienstleister zu setzen. Aufgaben wie der Kundenservice halten von der eigentlichen Arbeit ab, ständige Anrufe stören die Konzentration. Nimmt ein Büroservice die Telefonate entgegen, entlastet das ein Startup massiv. Zugleich gewährleistet ein etabliertes Unternehmen einen qualitativ hochwertigen Kundenservice im Namen des Startups: Freundliche MitarbeiterInnen vereinbaren Termine, beraten zu Angeboten, notieren Beschwerden und die Bitten um Rückgabe.
Alle diese Informationen leitet der Dienstleister elektronisch an die ExistenzgründerInnen weiter, die sie jederzeit abrufen können.

Neben der Arbeitsentlastung spricht ein weiteres Argument für Outsourcing: Ein Telefonservice gewährleistet ständige Erreichbarkeit und damit zufriedene KundInnen. Vor allem EinzelunternehmerInnen können das nicht verwirklichen, AnruferInnen sehen sich häufig mit dem Anrufbeantworter oder dem Besetztzeichen konfrontiert. Wer sich zu dem Thema Telefondienst ausführlicher informieren möchte, kann bei Büroservice24 vorbeischauen.

Mit Auslagerung Flexibilität bewahren

Eine Existenzgründung birgt auch Risiken, GründerInnen sollten dieses weitgehend reduzieren. Auch hier hilft Outsourcing. Stellt ihr für die Buchhaltung und andere Tätigkeiten extra Mitarbeiter ein, müsst ihr diese bezahlen. Es spielt keine Rolle, ob diese ausgelastet oder krank sind. Diese Fixkosten sollten Selbstständige in der unsicheren Anfangsphase meiden. Bei einer Aufgabenübertragung zu externen Dienstleistern bezahlen sie nur die Arbeit, die anfällt. Empfehlenswerte Unternehmen erlauben bei längerfristigen Kooperationen jederzeit den Wechsel in einen Basistarif oder in einen umfangreicheren Tarif.

Einen Nachteil kann es beim Outsourcing jedoch geben: Fremde Firmen übernehmen zum Beispiel die Kundenbetreuung, Startups haben keinen direkten Einfluss darauf. Verärgern die FirmenmitarbeiterInnen die Kunden aus irgendwelchen Gründen, verschlechtert dies das Unternehmensimage. Deswegen zahlt es sich aus, die KooperationspartnerInnen mit Bedacht zu wählen und die Referenzliste zu begutachten.

Vielfältige Aufgaben kommen für das Outsourcing infrage

Der Telefon- und Kundenservice ist nur eines von mehreren Beispielen: Startups können zahlreiche Bereiche auslagern. Als sinnvoll erweist es sich ebenfalls, das Onlinemarketing Spezialisten zu überlassen. Einzelne Aufgabenfelder wie Webdesign, Suchmaschinenwerbung, Suchmaschinenoptimierung und Social-Media-Marketing erfordern
Expertise, Erfahrung und Zeit. Die meisten GründerInnen können das nicht leisten, und die Einstellung von Marketing-Profis kann oft teuer werden. Internetagenturen sind eine gute Lösung.

Auch das gesamte Feld der bürokratischen Tätigkeiten kommt für das Outsourcing infrage. Steuerkanzleien und Buchhaltungsbüros übernehmen die komplette Finanz- und Lohnbuchhaltung und identifizieren zugleich Optimierungspotenzial.

Erfolg setzt eine kluge Firmenorganisation voraus

Outsourcing ist für Startups ein probates Mittel, um sich mit vollen Kräften dem Kerngeschäft widmen zu können. Zusätzlich dämmt ihr im Vergleich zu eigenen Angestellten die finanziellen Risiken ein. Ihr solltet aber nicht aus dem Bauch heraus auslagern, sondern zuvor einen umfassenden Plan für die betriebliche Organisation entwerfen. Auf dieser Basis erkennt ihr, an welchen Stellen sich externe Dienstleister eignen.

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