Neuland 2.0: Spielend leicht lesen, lernen und arbeiten

Neuland 2.0

Gastbeitrag von Nora Furchner

Die Innovation-Area der Leipziger Buchmesse begrüßt 13 neue Bewohner

Literaturvermittlung findet schon längst nicht mehr nur zwischen zwei Buchdeckeln statt. Immer mehr Unternehmen entwickeln junge, frische, technologiegetriebene und kreative Ideen, um das Lesen und Lernen, aber auch das Arbeiten mit Literatur zu erleichtern. Insgesamt 13 ausgewählte Unternehmen stellen in Leipzig am 16. und 17. März im Innovationsareal der Leipziger Buchmesse ihre Neuentwicklungen vor.

Junge Schreiber können beispielsweise durch ein Startup aus Dänemark bereits beim Lesen lernen kleine Geschichten veröffentlichen. Ein digitaler Schulplaner bringt das Hausaufgabenheft aufs Smartphone und für Lehrer bietet der Online-Editor „Tutory“ eine digitale Alternative zu gedruckten Lehrmaterial. Wer stets auf der Suche nach neuen Büchern mit spannenden Geschichten ist, kann mit den Machern der App „lesio“ ins Gespräch kommen. Die App schlägt zufällig Leseproben vor und enthüllt Buchtitel, Autor und Verlag erst bei Interesse. Während für Lern- und Leseinnovationen der Spaßfaktor ein entscheidendes Kriterium ist, setzen Software und Apps für Arbeitsprozesse eher auf Effizienz. So können sich Verlage z.B. über ein Programm zur Berechnung von Erfolgschancen für Manuskripte mittels der „Bestseller-DNA“ freuen. „Wir stellen im Neuland 2.0 eine internationale Bandbreite von Startups vor“, freut sich Buchmessedirektor Oliver Zille. „Die Leipziger Buchmesse ist eine optimale Plattform, um Innovationen ans Publikum zu bringen – und das über Grenzen hinaus.“

Die 13 Unternehmen wurden von einer Fachjury, bestehend aus Martin Kurzhals (StoryDOCKS GmbH, established by oetinger), André Nikolski (MADSACK Mediengruppe) und Eric Weber (SpinLab – The HHL Accelerator), ausgewählt. „In diesem Jahr präsentieren unsere Startups Angebote, mit denen Nutzer verschiedene Inhalte auf innovativen Wegen erstellen oder veröffentlichen können“, so Eric Weber. „Im Neuland 2.0 werden sowohl Autoren und Verlage als auch Leser, Schüler und Pädagogen interessante Unternehmen finden.“

Das Neuland 2.0 öffnet am 16. und 17. März in Halle 5. Besucher haben die Möglichkeit, mit den Machern ins Gespräch zu kommen sowie die Idee hinter den Produkten näher kennenzulernen und zu bewerten. Die spannendste Idee wird zudem mit dem 3.000 Euro dotieren Businesspreis ausgezeichnet. Dieser wird am Freitagabend im Rahmen der FuckUp-Nights Edition Buchmesse ab 20 Uhr im Kupfersaal Leipzig vergeben.

Dem Liebling aller Besucher winkt der Publikumspreis. Wer die meisten Stimmen der Besucher über ein Online-Voting vor der Messe bzw. durch Abstimmungen auf der Messe auf sich vereinen kann, erhält die Auszeichnung und einen Sachpreis am Samstag um 16 Uhr. Die Abstimmenden haben ebenso die Chance ein Tablet oder Buchmessetickets zu gewinnen. Dafür muss nur bis 9. März für die Lieblingsidee gevotet werden. Hier (Link zu https://www.umfrageonline.com/s/neulandvoting) geht´s zur Abstimmung.

Zum zweiten Mal findet im Rahmen des Neuland 2.0 das Match-Making statt. Dabei können interessierte Firmen im Vorfeld 15-minütige Zeitslots mit den Startups buchen und sich so mit den Unternehmen vernetzen.

Alle Infos zum Projekt, den Teilnahmebedingungen sowie dem Auswahlverfahren finden Interessierte unter www.leipziger-buchmesse.de/neulandzweipunktnull/.