Neue Kooperation für Stabilität und Sicherheit in Industrie 4.0

Rhebo

Nach ,,WannaCry’’, ,,Industroyer’’ und nun ,,NotPetya’’ kommen nun auch deutsche Unternehmen nicht darum herum, sich gegen bislang unbekannte und komplexe Cyberattacken zu verteidigen. Laut einer Studie der Bitkom Research haben Cyberattacken in den Jahren 2015/2016, bei deutschen Unternehmen, ein Schaden von über 109 Mrd. Euro verursacht. Rund 53 Prozent aller befragten Unternehmen waren betroffen. In den Jahren 2013/2014 waren es noch 102 Mrd. Euro bei 51 Prozent aller Unternehmen. Die Vorgängerstudie identifizierte außerdem Deutschlands innovativste Industrie im Brennpunkt der Attacken: 68 Prozent aller Automobilunternehmen seien demzufolge Opfer von Datendiebstahl, Sabotage und Spionage geworden.

Um die Gefahr zu bändigen bedarf es innovativer Konzepte. Mit ITConcepts Automotive und Rhebo kooperieren zukünftig zwei Spezialisten der Industrie 4.0 und des industriellen Internet der Dinge (IIoT) bei der Unterstützung der Automobilindustrie, sich gegen die neuen Bedrohungen zu schützen. Beide Unternehmen vereinen jahrzehntelange Expertise, ein globales Netzwerk und Cutting-Edge-Technologie, die maschinelles Lernen mit der detaillierten Analysemethode der Deep Packet Inspection verbindet. Im Zentrum der Zusammenarbeit steht die selbstlernende Anomalieerkennung von Rhebo, die Unternehmen der Industrie 4.0 das frühzeitige Erkennen von Manipulationen, Störungen und Angriffen in ihren industriellen Steuerungssystemen ermöglicht.

Dr. Frank Stummer, Mitglied der Geschäftsführung bei Rhebo ergänzt: ,,Wir freuen uns, in ITConcepts Automotive einen sehr gut vernetzten, kompetenten Partner gefunden zu haben, der als Systemintegrator und IT-Stratege eine feste Instanz in der Automobilindustrie weltweit ist. Ich denke, in dieser Konstellation können wir der Automobilindustrie eine optimale Lösung für die Herausforderungen der Industrie 4.0 an ihre Steuerungssysteme bieten.’’