Nachhaltig wirtschaften: 4 Tipps, wie Du Dein Startup grün gestaltest

Anzeige | Gastbeitrag von Skribble 

Das Thema Nachhaltigkeit ist in aller Munde. Der Wunsch nach mehr Umweltfreundlichkeit ist schon lange kein Trend mehr, sondern eine feste Überzeugung vieler. Damit ein Startup heute Fuß fassen kann, muss es deshalb ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit stehen. Nur so stößt Du bei Deinem Personal und Deiner Zielgruppe auf Anklang. Die folgenden 4 Tipps verraten Dir, wie Du Dein Startup-Unternehmen grün ausrichtest.

Nachhaltigkeit – ein Muss für Startups

Wer heute ein Startup ins Leben rufen möchte, braucht nicht nur eine zündende Geschäftsidee, sondern eine nachhaltige Unternehmensstrategie. Der Grund liegt auf der Hand: Angesichts der Umweltprobleme unserer Zeit achten immer mehr Menschen auf einen ressourcenschonenden Lebensstil. Im Vergleich zu nur wenig umweltfreundlichen Unternehmen haben grüne Startups somit einen klaren Wettbewerbsvorteil – sowohl bei der Kundenakquise als auch bei der Personalgewinnung.

Doch was ist eigentlich ein nachhaltiges Unternehmen? Grundsätzlich lässt sich Nachhaltigkeit nur schwer definieren – sie muss immer auf mehreren Ebenen betrachtet werden. Um Dein Startup möglichst grün zu gestalten, solltest Du die drei Säulen der Nachhaltigkeit berücksichtigen.

Nachhaltigkeit baut auf drei Säulen auf (©skribble.com).

Ein Startup-Unternehmen ist also dann nachhaltig, wenn soziale, ökologische und ökonomische Aspekte des Wirtschaftens gleichbedeutend sind. Dabei solltest Du Dir unter anderem folgende Fragen stellen:

  • Wie kannst Du so wirtschaften, dass Du Ressourcen weitestgehend schonen kannst, damit keine bleibenden Schäden für zukünftige Generationen entstehen?
  • Wie kannst Du mit wenigen Ressourcen und niedrigen Kosten den größten Gewinn erzielen?
  • Wie kannst Du das perfekte Team bauen, das sich langfristig an Dein Startup bindet?
  • Wie lässt sich die Arbeitsumgebung umweltfreundlich gestalten?

Im folgenden Teil erfährst Du konkrete Tipps, wie Du Dein Startup nachhaltig ausrichtest, um schon bald Deine ersten wirtschaftlichen Erfolge feiern zu können.

1.    Entscheide Dich für Ökostrom

Ob für die Beleuchtung der Büroräume, das Heizen im Winter oder Tätigkeiten am Computer: Eine umfassende Stromversorgung ist eine wesentliche Voraussetzung für den täglichen Arbeitsalltag. Das Problem: Die Energienutzung ist für die hohen, umweltschädlichen Treibhausgas-Emissionen mitverantwortlich. Für Dein Startup kannst Du zwar nicht völlig auf Strom verzichten, aber bei der Auswahl eines Energieanbieters kannst Du einen Unterschied machen.

Worauf solltest Du also achten? Ganz einfach: Finde einen Anbieter, der ausschließlich Ökostrom, d. h. saubere Energie, erzeugt. Um eine gute Entscheidung zu treffen, musst Du also herausfinden, wie der Strom gewonnen wird. Biogas, Windkraft, Wasserkraft sowie Sonnenenergie sind beispielsweise umweltfreundliche Alternativen zu Atomenergie und Kohle.

2.    Achte auf Regionalität

Spätestens seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Jahr 2020 haben möglichst kurze Lieferketten an Relevanz gewonnen – und das aus gutem Grund. Schließlich kam es vermehrt zu weltweiten Lieferengpässen sowie -verzögerungen. Meist ungewöhnlich lange Wartezeiten auf die bestellten Produkte waren die Folge. Kurze Lieferketten sind aber nicht nur wichtig, um diesen wirtschaftlichen Problemen aus dem Weg zu gehen, sondern tragen auch dazu bei, die CO2-Emissionen zu reduzieren.

Setze deshalb unbedingt – wann immer es möglich ist – auf Regionalität, wenn Du ein grünes Startup gründen möchtest. Das bedeutet, dass Du für den Wareneinkauf mit Anbietern und Lieferanten in Deiner unmittelbaren Umgebung zusammenarbeiten solltest. So lassen sich lange Transportwege vermeiden und Lieferschwierigkeiten reduzieren.

3.    Binde Dein Personal langfristig

Nachhaltigkeit im Unternehmen muss sich nicht nur auf der ökologischen und ökonomischen Ebene zeigen, sondern auch auf der sozialen. In anderen Worten: Du solltest konkrete Maßnahmen treffen, um Deine Angestellten langfristig an Dein Startup zu binden. Folgende Strategien stehen Dir z. B. zur Auswahl:

  • Ergonomischer Arbeitsplatz: Wenn Dein Personal einer überwiegend oder ausschließlich sitzenden Tätigkeit nachgeht, solltest Du ihnen einen ergonomischen Arbeitsplatz zur Verfügung stellen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ist hier etwa ein wichtiges Ausstattungsmerkmal: Wer die richtige Schreibtischhöhe wählt, sorgt für eine gesunde Körperhaltung im Sitzen.
  • Home Office: Selbst wenn Du vielleicht den persönlichen Kontakt zu Deinen Angestellten bevorzugst: Erlaube ihnen zumindest einmal in der Woche, von zuhause aus zu arbeiten. Das Home Office hat für viele den großen Vorteil, dass sie Berufs- und Privatleben besser unter einen Hut bringen. Das Ergebnis: Work-Life-Integration, ein wichtiges Kriterium für die Mitarbeiterzufriedenheit und somit ein überzeugender Grund, sich auf längere Sicht an Dein Unternehmen zu binden.
  • Gesundheit: Leiste einen wesentlichen Beitrag zur Gesundheit Deiner Mitarbeitenden. Versorge Deine Angestellten beispielsweise wöchentlich mit frischem Obst und fair gehandelten Heißgetränken wie Kaffee, Kakao und Tee. Oder organisiere Sportkurse für Dein Personal, um ihnen dabei zu helfen, fit zu bleiben.

4.    Biete einen umweltfreundlichen Arbeitsplatz

Setze auch bei der Arbeitsplatzgestaltung auf Nachhaltigkeit – gerade wenn es um die Einrichtung geht, kannst Du mit gutem Beispiel vorangehen. Entscheide Dich für umweltschonende Büromöbel aus wiederverwerteten und zertifizierten Materialien sowie energieeffiziente Geräte (z. B. Wasserkocher für die Kaffeeküche, Computer).

Auch in Sachen Papierverbrauch kannst Du Dich für Nachhaltigkeit im Büro einsetzen: Gerade in Zeiten der Digitalisierung erreicht man in den meisten Unternehmen auch ohne Ausdrucke die gewünschten Geschäftserfolge.

Fazit

Nachhaltigkeit spielt für heutige Unternehmen eine große Rolle. Wer ein Zeichen für die Umwelt setzt, findet nicht nur positiven Anklang bei der Zielgruppe, sondern weckt auch das Interesse von potenziellen Arbeitskräften. Es gibt viele sinnvolle Möglichkeiten, ein Startup von Anfang an nachhaltig zu gestalten. Die vier Tipps, die hier beschrieben wurden, sind zwar nur ein Bruchteil aller Ideen für ein grünes Unternehmen, aber sie bieten einen guten Ausgangspunkt.

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