Mit diesen 4 Tipps verbesserst Du die Bonität Deines Startups

Bonität verbessern!
Wer Kapital einsammeln will, das muss sich früher oder später mit dem Thema Bonität auseinandersetzen. In unserem Gastbeitrag haben wir 4 Tipps für euch zusammen gefasst! (Quelle: Aifinyo AG)

Du benötigst einen Kredit? Um zu investieren, neue Geräte anzuschaffen oder Dein Business zu vergrößern. In diesem Fall ist für den Kreditgeber die Bonität Deines Unternehmens von Interesse. Denn potenzielle Geldgeber wollen wissen, ob Du fähig bist, Deinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. 

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Als Anbieter für alternative Finanzierungslösungen weiß aifinyo, worauf es bei der Bonität ankommt und wie Du sie nachhaltig verbessern kannst. Das haben wir Dir in den folgenden vier Tipps einmal zusammengefasst.

Gute Bonität: Was bedeutet das für Dein Unternehmen?

Die Bonität gibt Auskunft darüber, ob ein Schuldner bereit und fähig ist, seinen Zahlungsverpflichtungen zuverlässig und fristgerecht nachzukommen. Kurz gesagt: Sie gibt an, wie kreditwürdig Du bist.

Bei einer Kreditanfrage entscheidet meist ein sogenanntes Rating (z.B. SCHUFA-Score) darüber, ob er Dir gewährt oder nicht gewährt wird. Diese Ratingverfahren basieren auf mathematisch-statistischen Auswertungen sämtlicher Faktoren, die Deine Kreditwürdigkeit beeinflussen (z.B. bisheriges Zahlungsverhalten). Durchgeführt werden sie von Auskunfteien, die solche Informationen von Unternehmen sammeln und auswerten. Diese Auskunft kann wiederum von Kreditgebern abgefragt werden.

Die Bonitätsauskunft erfüllt demnach zwei wichtige Funktionen: Geldgeber erhalten eine gewisse Sicherheit, dass sie das zur Verfügung gestellte Kapital auch zurückbekommen. Umgekehrt verbesserst Du als Unternehmer Deine Chance, überhaupt einen Kredit zu erhalten. Deine Kreditwürdigkeit beeinflusst oft auch Konditionen wie Kapital- und Zinshöhe. Es lohnt sich daher auch rein finanziell die eigene Bonität zu verbessern.

Tipp #1: Ein solider Finanzplan sichert Deine Liquidität

Wenn Du weißt, wie viel Geld Du brauchst, wie viel Geld Du hast und wie viel Geld Du einnehmen wirst, dann bist Du bestens in Deiner Unternehmensfinanzierung aufgestellt und sicherst Deine Liquidität.

Ein solider Finanzplan setzt sich zusammen aus:

  • der Kapitalbedarfsplanung,
  • der Liquiditätsplanung,
  • der Rentabilitätsvorschau,
  • der Gewinn- und Verlustrechnung
  • sowie der Bilanzierung.

Mit einem solchen Plan vermeidest Du Liquiditätsengpässe und überziehst keine Kreditlinien. Du baust keine Schulden auf und zahlst Deine Rechnungen pünktlich. Dieses vorbildliche Zahlungsverhalten wirkt sich positiv auf Deine Bonität aus.

Tipp #2: Erhöhe Deine Eigenkapitalquote

Bei der Beurteilung Deiner Bonität spielt auch die Eigenkapitalquote eine wichtige Rolle. Sie spiegelt das Verhältnis des Eigenkapitals zur Bilanzsumme wider.

Je höher die Eigenkapitalquote in Deinem Unternehmen, desto aussichtsreicher sind Deine Chancen bei der Kreditvergabe. Denn ausreichend Eigenkapital signalisiert finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit. Eine Quote von 30 Prozent gegenüber der Bilanzsumme gilt als erstrebenswert.

Eine Möglichkeit, um Deine Eigenkapitalquote zu erhöhen, besteht darin, dass Du deine Rechnungen vorfinanzieren lässt. Denn bei einer Rechnungsfinanzierung, auch Factoring genannt, musst Du nicht mehr darauf warten, bis Dein Kunde endlich zahlt. Der Factoring-Anbieter kauft die Forderung auf. Du erhältst Dein Geld sofort und machst Dich unabhängig von den Zahlungszielen Deiner Kunden.

Darüber hinaus bieten viele Factoring-Anbieter vollen Ausfallschutz für offene Forderungen. Das bedeutet, dass Du im Falle eines Zahlungsausfalls trotzdem Dein Geld erhältst. Somit sicherst Du einen stabilen Cash-Flow. Da sämtliche Forderungen aufgrund von Factoring nicht in der Bilanzierung geführt werden, verbessert sich übrigens auch Deine Eigenkapitalquote.

Tipp #3: Nutze Leasingangebote als Alternative zum Kauf

Eine weitere Möglichkeit, wie Du Deine Bonität verbessern kannst, besteht darin neue Geräte und Arbeitsmittel zu leasen anstatt zu kaufen. Der große Vorteil gegenüber dem Kauf besteht darin, dass das Leasingobjekt durch einen Leasinggeber finanziert und somit nicht von Dir erworben wird. Es ist nicht Dein Eigentum. Du besitzt lediglich ein Nutzungsrecht an dem geleasten Gegenstand. Damit ist es bilanzneutral und wirkt sich positiv auf Deine Finanzen aus. Hinzu kommt, dass Unternehmer die Leasingraten oft auch steuerlich geltend machen können.

Tipp #4: Finanziere Deinen Wareneinkauf vor

Du musst für Dein Business regelmäßig Waren und Rohstoffe einkaufen? Dann weißt Du, dass diese Investitionen wertvolle Liquidität kosten. Das kann sich wiederum negativ auf Deine Bonität auswirken. Damit Du nicht mehr mit Deinem eigenen Geld in Vorleistung gehen musst, solltest Du eine Warenvorfinanzierung in Erwägung ziehen.

Bei einer Einkaufsfinanzierung (Finetrading) zahlt der Finetrader die Rechnung für Deinen Wareneinkauf. Du kannst die Summe bequem in vereinbarten Raten über einen verlängerten Zahlungszeitraum zurückführen. Durch das schnelle Begleichen der Rechnung stärkst Du Dein Image als zahlungskräftiges Unternehmen, während Skonti und Rabatte Deine Ausgaben reduzieren. So erhöhst Du langfristig auch Deine Bonität.


Du hast noch Fragen? Dann schreibe sie uns in den Kommentaren! In unserer Kategorie Guides findest Du übrigens noch weitere wertvolle Tipps zu dem Thema Finanzierung  ⬆️

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