LAVIU – Hightech Lovetoys made in Sachsen

Startup Sachsen

Mittels einer Luft- und Raumfahrttechnologie revolutioniert LAVIU die Welt der Lovetoys, indem sie das weltweit erste geräuschlose, pulsierende Lovetoy auf den Markt bringen. Das Startup aus Sachsen bringt wieder mehr Leidenschaft in die Schlafzimmer und das ohne störende Geräusche, in stilvollem Design und Made in Germany.

1.) Magst du dich und LAVIU einmal kurz vorstellen?

Hallo, ich bin Julia Ryssel, die Gründerin und Geschäftsführerin von LAVIU. Gemeinsam mit meinem Co-Gründer Martin Cirillo-Schmidt und unserem Team stelle ich innovative Lovetoys her. Das Besondere an unseren Produkten ist ihre lautlose Pulsation, das stilvolle Design und die Herstellung komplett in Deutschland. Wir haben unseren Sitz in Dresden.

2.) Wie kamt ihr dazu das weltweit erste lautlos pulsierende Lovetoy zu entwickeln?

Martin, mein Co-Gründer und der Produktdesigner von LAVIU, ist während seines Studiums auf diese innovative Technologie gestoßen. Er hat Industriedesign an der Hochschule Burg Giebichenstein in Halle studiert und lernte dort viele neue Ansätze in Design und Technologie kennen. Die Technologie, die wir jetzt auch für LAVIU einsetzen, ermöglicht eine lautlose Bewegung des Materials und war wie geschaffen für den Einsatz in Lovetoys. Sie wird zwar auch auf anderen Gebieten verwendet, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrt, aber wir denken, es wird Zeit, auch Lovetoys auf eine neue Ebene zu bringen.

3.) Welche Produkte umfasst euer Sortiment derzeit und welche sind in Planung?

Unser Sortiment umfasst derzeit zwei Toys: den LAVIU one und den LAVIU rabbit, zwei komplett lautlos pulsierende Toys. Zum Launch unserer Produkte, der im September 2017 geplant ist, wollen wir auch verwandte Produkte wie beispielsweise Gleitgel anbieten. In unserem LAVIU Onlineshop kann man sie  diskret und einfach bestellen.

4.) Warum ist es LAVIU wichtig, dass das Produkt ,,Made in Germany’’ ist?

Für uns war von Anfang an wichtig, dass wir ein Produkt in bester Qualität anbieten. Zum Beispiel mit medizinisch geprüftem Silikon für eine samtweiche, aber auch sichere und hochwertige Außenhülle. Und wir sind davon überzeugt, dass wir hier in Deutschland alles für die Produktion von Top-Produkten haben – das Know How in Design und Technologie und die Kapazitäten in der Herstellung. Wir haben gründlich gesucht und schließlich sehr gute Partner für die Herstellung unserer Toys in Deutschland gefunden.

5.) Wie haben Freunde und Familienmitglieder auf die Gründung reagiert?

Mein Umfeld hat mich bei der Gründung von LAVIU und auch seitdem sehr unterstützt. Mit LAVIU Produkte zu entwickeln, die Technologie für Menschen und besonders für Frauen spürbar machen, war schon länger mein Traum. Dass ich diesen Weg nun gehe, finden auch meine Freunde toll. Ab und zu diskutiere ich mit Ihnen auch über die Firma und unsere Produkte und nehme von da einiges an Anregung mit.

6.) Gab es besonders große Herausforderungen bei der Gründung, die du überwinden musstest und wie hast du diese gelöst?

Die Zeit um die Gründung herum war eine herausfordernde Etappe. Wir hatten schon viel Zeit und Geld in LAVIU investiert und es stand die kostspielige Internationalisierung der Patente an. Zudem war ich zu der Zeit gerade schwanger mit meiner Tochter. Wir mussten unseren ersten Investor auf den Punkt überzeugen, sonst wäre es mit LAVIU wohl nicht weitergegangen. Aber Martin und ich haben uns gegenseitig unterstützt, unser ganzes Herzblut reingegeben und waren gut organisiert. Das spürte wohl auch der Investor und es gelang uns, ihn zu überzeugen. Rückblickend war das wohl unsere erste richtige Bewährungsprobe als Team.

7.) Welche Ratschläge kannst du anderen jungen Unternehmern mit auf den Weg geben?

Redet viel über eure Idee und nehmt Anregungen und Kritik auf. Sucht euch sehr genau aus, mit wem ihr zusammen arbeiten möchtet. Gerade zu Beginn einer Gründung kommt es auf ein gutes Team an. Vieles kann man selber machen, aber für manche Aufgaben braucht man Experten. Scheut euch also nicht, auch hier Unterstützung zu nutzen.

Vielen lieben Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, unsere Fragen zu beantworten. Wir wünschen euch natürlich weiterhin viel Erfolg!