Wie man als deutsches Startup im asiatischen Markt Fuß fasst

Quelle: International Startup Campus

Der International Startup Campus unterstützt Startups bei der Internationalisierung nach China und Vietnam: Jetzt bewerben und Flugticket, Co-Working Arbeitsplatz, Hotel und Taschengeld gewinnen!

ANZEIGE Ein Gastbeitrag des International Startup Campus

Was den asiatischen Markt für deutsche Startups so interessant macht

Südost-Asien und besonders China ist seit längerem wieder ein bedeutender wirtschaftlicher und kultureller Raum. Besonders innovative Produkte kommen immer öfter aus China, mit einem lukrativen Mix aus geringen Kosten und Innovation. Dabei ist China Vorreiter im Bereich der Big Data und der künstlichen Intelligenz, welche nicht direkt sichtbar sind, um nur zwei Beispiele zu nennen. Dabei werden solche Vorsprünge meist durch die reine Masse an solide ausgebildeten Menschen erreicht als durch spezielle Hochtechnologie, aber gerade das macht es interessant.

Für Startups kann es spannend sein, zu erfahren wie man diesen Fortschritt in China entwickelt, wie man als europäisches Unternehmen mithalten oder weiterhin nachhaltig unter den Spitzentechnologien bleiben kann. Wem es sich eröffnet, dem stehen ungeahnte Synergien offen. China sollte deshalb nicht als gefürchteter Gegner gesehen werden, sondern als ebenbürtiger Partner mit Stärken und Schwächen in anderen Gebieten als Europa.

Ein weiterer bedeutender Handelspartner Deutschlands ist Vietnam. Hier kann man besonders durch ein kürzlich in Kraft getretenes Freihandelsabkommen zwischen der EU und Vietnam profitieren. Damit wird ein Marktzugang geschaffen, der hohe Potenziale freigibt, durch welche Unternehmer nachhaltige und langfristige Beziehungen und Kooperationen entwickeln können. Auch die Nähe, im Norden Vietnams zur westlich gelegenen „Greater Bay Area“ der Volksrepublik China und Singapur im Süden Vietnams, bildet ein starkes wirtschaftliches Ökosystem und bietet sehr viele Möglichkeiten.

Über den International Startup Campus

Der „International Startup Campus“ (ISC) ist eine Kooperation der Universitäten Leipzig, Jena und Halle-Wittenberg. Er unterstützt Gründungen und Startups bei der Internationalisierung.

Gründungsteams und Startups mit technologiebasierten Geschäftsmodellen steht ein vielseitiges Weiterbildungsprogramm (ISC Academy) zur Verfügung. Inhalte sind u.a. Geschäftsmodellentwicklung, Internationalisierung, asiatische Märkte und vieles mehr. An den Academy-Angeboten können alle Interessierten kostenfrei teilnehmen; aus der Region, aus Deutschland und dem Ausland.

ISC - Infografik
Quelle: International Startup Campus – Eigendarstellung

Accelerate-Angebote 2020 für Gründungsteams und Startups

Deutschen technologiebasierten Startups, die nach Asien internationalisieren möchten, bietet der Campus in den Fokusländern China, Japan und Vietnam Unterstützung vor Ort, durch eigens betriebene Hubs (ISC Accelerate). In Accelerate-Klassen, die mehrmals pro Jahr stattfinden, bekommen Startups Support bei der Markteinführung ihrer Produkte und Dienstleistungen, der Akquise von InvestorInnen, der Identifikation geeigneter Zulieferunternehmen, sowie dem Aufbau von F&E- Kooperationen.

Deutsch-Chinesischer Hub (DC-Hub)

Der DC-Hub unterstützt deutsche Startups dabei, China-Kompetenzen zu entwickeln. Als TeilnehmerIn der Shanghai Startup Class bekommen die Startups eine Chance den chinesischen Markt kennenzulernen. Somit können die TeilnehmerInnen ihre Markterschließung gemeinsam mit dem ISC-Team vor Ort in Shanghai planen und umsetzen. Startups und Gründungsteams (bis 5 Jahre nach Gründung) können sich direkt bei ISC bewerben. Eine internationale Experten-Jury wählt 12 Startups pro Jahr aus, welche unterstützt werden. Ihre Benefits sind ein finanzierter Hin- und Rückflug nach China, ein Arbeitsplatz in ISC-Partner Coworking Space im Zentrum von Shanghai, Zugang zum ISC Netzwerk und Veranstaltungen, sowie exklusiven Workshops. 

Die Workshops drehen sich um chinaspezifische Themen wie bspw. Startup- und Innovationsökosysteme in Shanghai & China, Intellectual Property Rights, E-Commerce, Sales, Marketing und How to do business in China. Ein Matchmaking mit potenziellen PartnerInnen, InvestorInnen, KundInnen und anderen Startups ist ebenfalls möglich. Je nach Bedarf der einzelnen TeilnehmerInnen wird ein zum Teil individualisiertes Programm geboten. Somit werden die Startups so gut wie möglich dabei unterstützt, ihre Kompetenzen für China zu entwickeln, von China zu lernen und es wird ihnen der Zugang zum Markt zu ermöglicht. Dabei helfen starke PartnerInnen wie zum Beispiel die AHK Shanghai, P2 Coworking, Google for Startups, Vodafone und EY. Geplant ist die erste Reise nach Shanghai zu Beginn 2021. 

Ist China einer Eurer zukünftigen Absatzmärkte? Dann meldet Euch für China Startup Class bis zum 01.12.2020 an über das ISC Web-Formular.  

Deutsch-Vietnamesischer Hub (DV-Hub)

Der DV-Hub bringt deutsche Startups mit IT/Software-EntwicklerInnen aus Vietnam zusammen. Der DV-Hub hat außerdem zum Ziel, Startups und Gründungsteams für den internationalen Markt fit zu machen. Mit Vietnam Startup Class fokussiert sich ISC auf die Anbahnung von Geschäftsbeziehungen mit Zulieferern im IT/Software-Bereich. 

Startups/Gründungsteams (bis 5 Jahre nach Gründung), die Interesse an der Etablierung von Geschäftsbeziehungen zur IT/Software Branche im Ausland haben, können sich ab sofort bewerben.

Im Rahmen einer ersten Digitalen Variante der Startup Class werden die deutschen Startups mit vietnamesischen IT/Software Firmen vernetzt und es werden die Basics für die Internationalisierung mit vietnamesischen Zulieferern vermittelt.

Über das Förderprogramm wird ein sehr attraktives Paket angeboten, welches deutsche Startups – sobald die Reisebeschränkungen wieder aufgehoben werden – auch zur Markterkundung nach Saigon und Hanoi führt. TeilnehmerInnen werden zusätzlich mit einem zweckgebundenen Budget von € 1.000,- ausgestattet, um direkt einen ersten realen Test mit den IT-Lieferanten aus Vietnam zu starten. Der  individuelle Bedarf der ausgewählten deutschen Startups wird analysiert und mit ausgewählten vietnamesischen IT/Software-Dienstleistern abgestimmt und zusammengebracht. Deutsche Startups haben dann die Möglichkeit, eine benötigte Leistung in Höhe des Budgets einzukaufen. 

Das DV-Hub organisiert und unterstützt dabei das Matchmaking, die Partnersuche und versorgt die TeilnehmerInnen mit hilfreichen Informationen zum vietnamesischen Markt. Außerdem hat ISC jeweils ein Büro in Ho Chi Minh City (Saigon) und in Hanoi, die TeilnehmerInnen als Anlaufstellen nutzen können.

Wollt Ihr den vietnamesischen Zulieferermarkt kennenlernen? Dann meldet euch über das ISC Webformular noch bis zum 19.11.2020. 

Timeline – Quelle: International Startup Campus – Eigendarstellung

Anmerkungen

Aufgrund der aktuellen Situation kann es bei den Zeitpunkten zur Fahrt nach Shanghai und Vietnam entsprechende Abweichungen geben. Die BewerberInnen werden so früh wie möglich über Änderungen informiert. 

Der „International Startup Campus“ wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

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