29 Millionen Investment für Skeleton Technologies aus Sachsen

Skeleton Technologies CEO Taavi Madiberk und Vorsitzender Oliver Ahlberg. (Quelle: Skeleton Technologies GmbH)

Das ehemalige Tech-Startup Skeleton Technologies aus Sachsen hat eine Series-D Finanzierungsrunde in Höhe von insgesamt 70,4 Millionen Euro abgeschlossen. Im Juli gab es ein 29 Millionen Euro Investment von mehreren früheren Geldgebern des Unternehmens wie MM Grupp und Harju Elekter sowie jüngere, darunter europäische Industrieinvestoren und den ehemaligen Gründern des Zahlungsunternehmen Adyen. 

Innovative Technologie mit Skalierungspotenzial 

Skeleton Technologies gilt als einer der weltweiten Technologieführer im Bereich der Energiespeicherung für Anwendungen in der Automobilindustrie, der Industrie und der Netzstabilität. Das frische Investment folgt den jüngsten Erfolgen von Skeleton bei den Verkäufen und der Entwicklung seiner Graphen-basierten Produkte der nächsten Generation.

„Skeleton wächst schnell und bereitet sich auf die nächste Phase im Lebenszyklus des Unternehmens vor, die eine deutliche Vergrößerung unserer Aktivitäten beinhalten wird, unterstützt durch eine stark wachsende Kundennachfrage. (…) Die meisten der Investoren, die Ende letzten Jahres in das Unternehmen eingestiegen sind, haben sich nicht nur an der Runde beteiligt, sondern wollten ihren Anteil am Unternehmen erhöhen. Dies ist ein großartiger Vertrauensbeweis, der durch die guten Fortschritte, die alle diese Investoren in den letzten sechs Monaten seit ihrem Beitritt zu Adyen gesehen haben, geschaffen wurde.“, resümiert Taavi Madiberk, CEO und Mitgründer von Skeleton Technologies in der Pressemitteilung die Mega-Finanzierungsrunde.

Konkurrenz für Tesla, Panasonic und LG

Das Unternehmen mit Sitz in Großröhrsdorf, Sachsen hat sich innerhalb des Energie-Sektors auf die Differenzierung von Materialtechnologien spezialisiert und das patentierte Material Curved Graphene entwickelt. Damit hebt sich Skeleton Technologies mit seiner Strategie von seinen Konkurrenten ab, die sich vorwiegend auf eine im allgemeinen ähnliche Lithium-Ionen-Batterietechnologie konzentrieren. 

„Im Gegensatz zu Tesla, Panasonic oder LG, die ähnliche Rohstoffe verwenden und in der Technik konkurrieren, hat Skeleton einen anderen Ansatz gewählt und sich auf die vertikale Integration auf der Grundlage unseres patentierten gekrümmten Graphenmaterials konzentriert. Was die Kommerzialisierung betrifft, so haben wir mit einem relativen Nischenmarkt von Superkondensatoren begonnen und gehen nun zu Superbatterien über, die die Nische des Batteriemarktes mit hoher Effizienz und hoher Leistung abdecken.(…)“, erklärt Madiberk.

Diese zusätzliche interne Finanzierung folgt auf die erste Finanzierungsrunde der Serie D in Höhe von 41,3 Millionen Euro, die im November 2020 abgeschlossen wurde, und auf die im März 2021 bekannt gegebene Finanzierung in Höhe von 51 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und den Freistaat Sachsen. Somit hat Skeleton in den vergangenen zwölf Monaten insgesamt 121,3 Millionen Euro an Kapital aufgenommen.

Hier geht’s zur Pressemitteilung.

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