InLine-Med aus Magdeburg schließt erfolgreich Seed-Finanzierungsrunde ab

Das Gründer-Duo hinter der Magdeburger InLine-Med GmbH: Sebastián Sánchez López und Sinja Lagotzki (v.l.n.r) (Foto: InLine-Med GmbH)

Die InLine-Med GmbH aus Magdeburg hat den erfolgreichen Abschluss ihrer Seed-Finanzierungsrunde bekannt gegeben. Mit einem ersten Investment in das MedTech-Startup aus Sachsen-Anhalt eingestiegen sind die Privatinvestor:innen Kristin und Prof. Dr. Ralf Lüdemann. Außerdem investierten erneut die bereits beteiligten Investoren bmp Ventures AG, die IBG Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH (IBG) mit ihrem Risikokapitalfond sowie branchennahe Business Angels. Bereits im März 2022 konnte InLine-Med im Rahmen des von bmp Ventures initiierten „Startup Gladiator“-Programms von sich überzeugen und sechsstelliges Startkapital einsammeln.

Das Kapital aus dem „Startup Gladiator“ verwendete InLine-Med für die Zertifizierung ihres Medizinprodukts und die Vorbereitung der Serienproduktion. Nun möchte das Magdeburger Startup mit der Kapitalerhöhung und den neuen branchennahen Privat:investorinnen bei der Markteinführung durchstarten.

InLine-Med: Weniger Risiko durch neuen Werkzeugkasten

In der interventionellen Radiologie, allen voran bei der Krebsdiagnose und – behandlung, werden mithilfe von MRT (Magnetresonanztomografie), CT (Computertomografie) oder Ultraschall nadelbasierte Prozeduren durchgeführt. Dafür wird vor dem Eingriff ein 2D-Bild vom Körperinneren der zu behandelnden Person angefertigt. Für Ärztinnen und Ärzte dient diese 2D-Aufnahme die Grundlage für den exakten und vorsichtigen Eingriff in den 3D-Körper der/des Patientin/Patienten. Für diese birgt jedoch der Eingriff aufgrund fehlender Positionierungstools zahlreiche Risiken.

Zum einen steigert eine falsche Positionierung und Ausrichtung der Nadel das Risiko, Gefäße oder Organe zu verletzen. Nur sehr erfahrenes und speziell geschultes Personal können diese Behandlung durchführen. Das Gründer-Duo der InLine-Med GmbH, Sinja Lagotzki und Sebastián Sánchez López, entwickelten daher Assistenzgeräte, die das Risiko bei bildgesteuerten Eingriffen deutlich senken sollen.

Ärtzt:innen und dem Krankenhauspersonal sollen so wesentlich einfacher zu bedienende Werkzeuge an die Hand gegeben werden, die universell einsetzbar sind und sich gut in die bestehenden Arbeitsabläufe integrieren lassen. Diese intuitiven, sicheren und effektiven Werkzeuge und eigene Softwarelösungen für die Planung und Navigation von bildgesteuerten Verfahren sollen die Abläufe während der Aufnahmen deutlich vereinfachen.

Seit seiner Gründung 2019 hat das MedTech Startup InLine-Med aus Magdeburg kontinuierlich an der Entwicklung seiner Werkzeuge mit klinischen Partnern gearbeitet und steht nun kurz vor der Markteinführung. Zunächst muss aber, wie für jedes medizinische Produkt, der Zertifizierungsprozess erfolgreich abgeschlossen werden.

Unterstützt wird das Startup nun auch von den Neuinvestor:innen Kristin und Prof. Dr. Ralf Lüdemann, die ein Investment-erfahrenes Family Office und eine Stiftung repräsentieren. Die Investment-Entscheidung begründen die Business Angels mit dem außergewöhnlichen Mehrwert der InLine-Med Produkte für die Krebsdiagnostik und -therapie.

Hier geht’s zur Pressemitteilung.

Hinterlasse jetzt einen Kommentar

Kommentar hinterlassen