Gründerszene stellt die 50 wachstumsstärksten Startups 2017/2018 vor

wachstumsstarke Startups
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Auch ein Leipziger Startup ist dabei

Wie erwartet sind viele wachstumsstarke Startups aus Berlin dabei, wo immer noch Deutschlandweit die meisten Startups gegründet werden. Auf Platz 37 findet sich aber auch ein Startup aus Sachsen. Das 2012 gegründete Unternehmen Data Virtuality ist in der Kategorie Software zu finden. Es hat in der Auflistung von Gründerszene eine Wachstumsrate von 130%.

Das Unternehmen bündelt mithilfe einer Softwarelösung zur Datenintegration Daten aus verschiedenen Quellen. So können Unternehmen die Daten leichter auswerten. Vor allem E-Commerce-Anbieter zählen zu den Kunden des Big-Data-Startups aus Leipzig. Darunter sind neben online Unternehmen wie Junique und Home24 auch etablierte Unternehmen wie Audi zu finden. Data Virtuality ist aus einem Forschungsprojekt der Uni Leipzig hervorgegangen. Gründer Nick Golovin forschte für seine Promotion an Datenintegration und maschinellem Lernen. Mit Alex Klebeck gründete er Data Virtuality mit dem Ziel, digitalen Unternehmen zu helfen den Überblick über ihre Daten zu behalten. Data Virtuality hat Standorte in Leipzig, Frankfurt am Main und San Francisco.

Die 3 wachstumsstärksten Startups

HomeToGo aus Berlin, Little Lunch aus Augsburg und Exporo aus Hamburg sind die wachstumsstärksten Startups. Patrick Andră gründete die Suchmaschine für Ferienhäuser HomeToGo 2014. Die Metasuchmaschine bündelt Angebote verschiedener Urlaubs-Seiten und gibt einen Preisvergleich zu Ferienhäusern an. Andră war Manager bei der Möbel-Plattform Home24. Mit Wolfgang Heigl (baute Swodoo auf) und Nils Regge (Gründer des Ferienhausportals Casamundo) ist das HomeToGo Gründer-Team also ein sehr erfahrenes.

Das Startup Little Lunch der Brüder Dennis und Daniel Gibisch ist bereits aus der Fernsehsendung „Die Höhle der Löwen“ bekannt. Seitdem wächst das Unternehmen mit den Suppen to go stetig. Inzwischen gibt es auch Smoothies, Brühen und Ess-Zubehör zu kaufen.

Exporo ermöglicht es Kleinanlegern ab einer Summe von 500 Euro in Immobilien zu investieren; einem sogenannten Crowdinvesting. Das Bauunternehmen, welches das Crowdinvesting bekommt, zahlt Exporo eine Gebühr dafür. Das junge Unternehmen ist erfolgreich in der traditionellen Branche. Gründer Simon Brunke sagt: „alle wollen das Betongold“. Bereits 100 Millionen Euro wurden durch Exporo angelegt.

Quelle:

https://www.gruenderszene.de/wp-content/themes/gs-responsive/images/201711_GS_Wachstums_Ranking_Download_Magazin.pdf