Erfolgs-Startup Staffbase kommt nach Dresden

Erst Chemnitz, dann New York und jetzt Dresden. Das erfolgreiche Startup Staffbase öffnet ihren dritten Standort in Dresden.

Das Chemnitzer Startup geht weiter auf Wachstumskurs. Nachdem die Firma erst im Juli 2016 eine Niederlassung in New York eröffnet hatte, gibt es nun auch einen weiteren, dritten Standort in Dresden.

Frank Wolf (Mitgründer von Staffbase) zufolge sei Dresden ideal, weil es nah am Chemnitzer Hauptsitz der Firma liegt und daher einen guten Austausch mit der Zentrale ermöglicht. Gleichzeitig hat es aber etwa doppelt so viele Einwohner und die dreifache Zahl an Studenten.

Vor allem der letzte Punkt ist für das Unternehmen ausschlaggebend. Die Mitarbeiterbasis sei im IT-Bereich in Dresden größer. Neben Informatikstudenten und -Absolventen sei man hier zudem auf der Suche nach Mitarbeitern für Marketing und Vertrieb.

Ziel ist es heute in einem Jahr 20 Mitarbeiter in Dresden zu beschäftigen, erklärte Wolf. Dabei solle Dresden als eine Art Talent-Hub fungieren, von dem aus auch Leute nach Chemnitz oder New York geschickt werden können.

Derzeit beschäftigt Staffbase, an allen 3 Standorten, etwa 45 Mitarbeiter. Diese Zahl soll bis September 2018 bereits auf 100 ansteigen. Zukünftige Mitarbeiter sollen vor allem für die Entwicklung der App und den Kundenservice eingesetzt werden.

„Wir arbeiten eng mit den Dresdner Unternehmen T-Systems Multimedia Solutions, Communardo Software und Business Software Solutions (BSS) zusammen. Die räumliche Nähe zu diesem Netzwerk ist für uns ebenfalls wichtig“, so Wolf, der früher selbst bei T-Systems in Pieschen gearbeitet und dort den Bereich „Intranet“ aufgebaut hat.

Ein weiterer deutscher Standort soll erstmal nicht hinzukommen. „Wir denken eher über Büros in Asien und Australien nach, um alle Zeitzonen abzudecken. Es ist schön, dass man heutzutage in der ganzen Welt Software anbieten und trotzdem seinen Firmensitz in Sachsen haben kann“, sagt Wolf.

Laut eigener Aussage erzielt Staffbase derzeit einen jährlichen Umsatz im siebenstelligen Bereich. Im Vergleich zu Vorjahr hat er sich damit vervierfacht.