donity: Das smarte Tool für besseres Projektmanagement aus Leipzig

Das donity Team: v.l. Lennard Bredenkamp, Melanie Hattwig sowie Sascha und Sindy Felgner. (Quelle: donity)

Oft Fragen wir Gründer und Gründerinnen in unseren Interviews nach ihren Lieblingstools. Dabei landen vor allem Projekt- und Aufgabenmanagement Tools ganz oben auf der Liste. Das Team von donity bringen jetzt ein neues und innovatives Tool dieser Art auf den Markt. Wir haben mit dem Startup aus Leipzig gesprochen.

Ein smarter Algorithmus für weniger Stress bei der Aufgabenplanung

Während für manche Leute nach wie vor die To-do-Liste in Form von Stift und Papier zu mehr Produktivität im Arbeitsalltag führt, gibt es hierfür längst ein breites Angebot von digitalen Tools. Die werden besonders gerne in Unternehmen Teamübergreifend verwendet. Doch auch in Unternehmen die eigentlich mit den neusten Technologien arbeiten, müssen MitarbeiterInnen das Sammeln, Priorisieren und Terminieren von Aufgaben in diesen Tools noch immer selbst erledigen. Damit soll jetzt Schluss sein!

Das Team hinter dem Leipziger Startup donity will die nächste Generation der Projektmanagement-Tools auf den Markt bringen. Das Tool verspricht  den Planungs- und Priorisierungsaufwand mithilfe eines smarten Algorithmus zu minimieren.

„donity erstellt einen intelligenten und persönlichen Plan für Arbeitsaufgaben. Viele Tasks im Arbeitskontext sind nicht an ein konkretes Datum gebunden, sondern sollen in einem bestimmten Zeitraum erledigt werden. Im Gegensatz zu anderen Werkzeugen stellt donity auch die Eingabe solcher “unscharfer” Parameter bereit. Auf diese Weise ermöglichen wir, dass die Aufgaben zum psychologisch richtigen Zeitpunkt eingeplant werden. Es schlägt eine To-do-Liste vor, die realistisch abgearbeitet werden kann, ohne zu überfordern.“, erklärt Sindy Felgner, Head of Business Development bei donity. 

Damit soll eine zeitliche und mentale Entlastung erzielt werden, was wiederum zu mehr Zufriedenheit und Motivation des Teams führt. Weniger Stress sorgt bekanntlich dafür, dass einem die Arbeit leichter von der Hand geht. Das Konzept von donity basiert dabei auf den neusten wissenschaftlichen Erkenntnissen aus dem Bereich der Arbeitspsychologie.

Die Gründungs-Story

Die Idee für donity hatte ursprünglich aber Gründer und CTO Lennard Bredenkamp während seines alten Jobs in einer IT-Firma. Er ärgerte sich darüber, dass keine sinnvolle Anwendung bereitgestellt wurde, um den Aufwand der beim Sammeln, Priorisieren und Terminieren der anstehenden Arbeitsaufgaben anfällt, zu reduzieren. Mit der Vision eine Software zu entwickeln die diese Aufgaben übernehmen kann und dabei intelligent und einfach zu handhaben ist, kündigte er seinen Job und begann damit sie selbst umzusetzen. Eine richtige Gründergeschichte eben. 

Gemeinsam mit Melanie Hattwig, Gründerin und Head of Creative, widmet sich der studierte Systemingenieur donity jetzt Vollzeit. Melanie hat Media & Design Management an der HTWK Leipzig studiert und sich in ihrer Master Thesis mit der Frage nach neuen Arbeitsweisen und Strategien für gesunde und zufriedene MitarbeiterInnen auseinandergesetzt. Auch die wissenschaftlichen Erkenntnisse des befreundeten Arbeitspsychologen Dr. Johannes Hoppe flossen ins Funktionsprinzip von donity ein. Zusammen wurde das Konzept eines mitarbeiterfreundlichen Assistenten für den Arbeitsalltag geboren.

Anfang 2020 schlossen sich außerdem Sindy und Sascha Felgner dem kleinen Team an. Somit deckt das Team heute die Bereiche Softwareentwicklung (Lennard), Marketing (Melanie), Psychologie (Johannes), Finanzen und Controlling (Sindy) und Kundenbetreuung/Netzwerk (Sascha) ab.

Der individuelle und smarte Projektassistent

Die Nutzung von donity soll in erster Linie Zeit und Stress am Arbeitsplatz ersparen, indem die Organisation von Tasks entspannt ausgelagert wird. Anwendungen, die sonst eine Rolle bei der Verteilung von Arbeitsaufgaben spielen, werden bei donity reduziert und die MitarbeiterInnen weniger in ihrer Konzentration unterbrochen.

Im Detail erstellt donity einen intelligenten und persönlichen Plan für Arbeitsaufgaben. Dabei fließen psychologische Erkenntnisse, organisatorische Restriktionen und technische Verfahren in den Prozess mit ein. Durch die einfach gehaltene Eingabemaske für Aufgaben mit voreingestellten Parametern können Tasks problemlos in den Arbeitsalltag integriert aber auch unterwegs schnell und einfach in der App erstellt werden.

Das Einzigartige an donity ist dabei sein smarter Algorithmus. Der verspricht einen optimalen und realistischen Wochenplan, abgestimmt auf die individuellen Bedürfnisse der UserInnen. Die größte Herausforderung stellt dabei folglich die Individualität der NutzerInnen dar:

„Menschen sind sehr unterschiedlich. Das betrifft auch Ihre persönliche Arbeitsweise. Unser Algorithmus kann die individuellen Bedürfnisse der Nutzer mithilfe historischer Daten nachvollziehen und seine Arbeitsweise darauf abstimmen.“, erläutert Gründer Sascha. 

Durch die Integration des smarten Assistenten im Unternehmen werden die Angestellten zeitlich und mental entlastet, sodass sie zufriedener, motivierter und engagierter agieren können. Die Sicherheit, dass KollegInnen ihre Aufgaben direkt in einem Wochenplan getaktet bekommen, erspart zudem ständiges Nachhaken und verringert das Gefühl der Kontrolle. Das Arbeitsklima wird deutlich verbessert und bessere Zusammenarbeit wird ermöglicht.

Ab März soll ein Investor das Team unterstützen

Die Weiterentwicklung der Software und die Optimierung des Algorithmus wird bei dem Leipziger Startup komplett inhouse abgebildet. Die Kombination aus psychologischem Fachwissen und Entwicklungskompetenzen macht donity somit einzigartig und ist nicht kopierbar. Die „Software as a Service“ Lösung donity+ verkauft das Team in Form von Lizenzen als Monats- oder Jahresabos an Einzelpersonen und Unternehmen.

Drei der Gründungsmitglieder werden aktuell von der SAB aus den Mitteln der Europäischen Union und des Freistaates Sachsen durch das Technologiegründerstipendium gefördert. Das Team ist aktuell auf der Suche nach einem Investor, der sie ab März 2021 unterstützt, um donity am deutschen Markt zu etablieren.

„Viel Unterstützung haben wir am Anfang vom Gründerservice der Uni Halle bekommen, der uns vor allem durch die Zusammenarbeit mit dem EXIST Gründerstipendium auf den richtigen Weg gebracht hat. Wir hatten dadurch auch die Möglichkeit, uns einige Coachings und Beratung leisten zu können, was vor allem bei Rechtsthemen sehr wertvoll ist. Natürlich haben uns auch Freunde und Familie sehr weitergeholfen. Wir konnten sie schon unzählig oft befragen, Tests mit ihnen durchgehen und natürlich auch feiern, wenn etwas geklappt hat.“, erinnert sich Melanie an die Zeit der Gründung zurück.  

In den nächsten Monaten möchte das Team die 1000 User Marke knacken. Seit September ist eine kostenlose Version der App im Google Play Store sowie im Apple Store erhältlich, um die Bekanntheit von donity zu steigern. NutzerInnen können sich nun über einen längeren Zeitraum davon überzeugen was donity leisten kann und schließlich auf die Business-Version upgraden.

Hinter den Kulissen

Bei so viel Fokus auf glückliche MitarbeiterInnen kommt im Team selbst natürlich auch die Unternehmenskultur nicht zu kurz. Einen typischen Tag gibt es zwar nicht, trotzdem wird (wenn nicht grade eine globale Pandemie herrscht) im Büro regelmäßig gemeinsam gekocht. Ansonsten gelten Eigenverantwortung und flexibles Arbeiten von überall aus sowie ein festes Montagsmeeting bei dem das Team die neue Woche im Sprint bespricht. Die Themen Kundenakquise und Investment stehen dabei im Augenblick ganz oben auf der Prioritätenliste des jungen Teams.

Die wertvollste Erfahrung war für Melanie, dass man zwar endlos viel planen und besprechen kann, man aber die wichtigsten Erkenntnisse nur durch das Umsetzen von Ideen gewinnen kann.

„Nur so erhält man wertvolles Feedback, kann einschätzen wie viel die eigenen Ideen taugen und weiß am Ende auch, wie man weitermachen muss.“, erklärt sie. 

Wir halten euch auf dem Laufenden darüber, wie es bei dem Startup donity aus Leipzig weiter geht!

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