Banking-Lösungen für Startups: So findest Du das richtige Geschäftskonto

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Das passende Business Konto ist ein Thema, das GründerInnen sich unbedingt auf die Bucket List setzen müssen. Hier erfährst Du, worauf es bei dem richtigen Geschäftskonto für Startups ankommt.

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Geschäftskonto für Startups – das sind die Basics

Mit einem Geschäftskonto für Startups wickelst Du Deinen gesamten geschäftlichen Zahlungsverkehr ab. Je nach Unternehmensform bist Du gesetzlich sogar zur Führung des Business Kontos verpflichtet. Handelt es sich bei Deinem Startup um eine Kapitalgesellschaft wie UG oder GmbH kommst Du um die Eröffnung eines Girokontos auf den Namen Deiner Firma nicht herum. GründerInnen einer Personengesellschaft, FreiberuflerInnen und alle, die sich für eine Personengesellschaft entschieden haben, können auswählen.

Es ist möglich, den Zahlungsverkehr auf einem privaten Girokonto abzuwickeln. Aber auf die lange Bank hin gibt das nur unnötigen Stress. Zum einen schließen viele Banken in ihren AGBs die geschäftliche Nutzung eines Privatkontos aus. Außerdem kommt spätestens bei Deiner Steuererklärung Hektik auf, wenn Du mühsam die Ausgaben voneinander trennen musst. Selbst wenn Deinem Startup das normale Girokonto noch ausreicht, solltest Du bedenken, dass sich Deine Ansprüche an Banking-Lösungen mit der Zeit ändern werden. Wechselst Du dann das Konto, entstehen unnötiger Aufwand und Mehrkosten. GründerInnen sollten daher von Anfang an darauf setzen, die für sie beste Banking-Lösung zu finden.

Wer bietet ein Geschäftskonto für GründerInnen an?

Der Bankenmarkt ist in den letzten Jahren in ständiger Bewegung. GründerInnen sind daher nicht mehr darauf angewiesen, ihr Firmenkonto bei der Sparkasse an der Ecke zu eröffnen. Grundsätzlich kannst Du zwischen drei Arten von Banken wählen:

  • Klassische Filialbanken wie Deutsche Bank, Postbank oder Commerzbank
  • Direktbanken, zum Beispiel DKB
  • Fintechs, unter anderem Holvi, Penta, Kontist

Damit gibt es für jeden Anspruch die optimale Lösung. Etablierte Filialbanken eignen sich dann, wenn Du gerne einen persönlichen Bankberater möchtest, an Gründerkrediten und anderen Finanzprodukten interessiert bist oder in der Gastronomie durchstarten willst und regelmäßig Bareinnahmen auf Dein Konto einzahlen musst. Gerade Startups sind gut damit beraten, die Offerten jenseits der traditionellen Hausbanken in Augenschein zu nehmen. Denn die schlanken, technologiebasierten und unbürokratischen Angebote der Fintechs lassen sich perfekt auf die Ansprüche von Startups konfigurieren – meistens sparst Du damit auch noch jede Menge Geld!

Der Nachteil: Eine umfangreiche Beratung erfolgt bei den Fintechs nicht. Du musst daher ganz genau wissen, wie Du Dein Banking managst. Die Direktbanken sind zwar ähnlich wie die Fintechs digital aufgestellt, doch ist das Serviceangebot etwas umfangreicher und auch Kredite sind möglich. Da die Auswahl so groß und die Ansprüche an ein Geschäftsgirokonto für Startups so unterschiedlich sind, solltest Du Dir erst einmal im Netz einen Überblick über die Geschäftskonten verschaffen.

Das richtige Firmenkonto auswählen

Ein Vergleichsportal im Netz gibt Dir einen fundierten Einblick in Banking-Lösungen für Geschäftskunden. Dabei entdeckst Du auch Banken und vor allem Fintechs, die Du möglicherweise bislang nicht auf dem Schirm hattest. Besonders attraktiv für GründerInnen sind Konten ohne Kontoführungsgebühren oder Banken, die mit lukrativen Prämien für die Kontoeröffnung locken. Allerdings solltest Du nicht vorschnell den Button für die Kontoeröffnung drücken. In der Anfangsphase zählt bei Startups jeder Cent und schließlich willst Du am Ende nicht für Überweisungsgebühren oder Barabhebungen unnötig tief in die Tasche greifen. Daher heißt es, zunächst den eigenen Bedarf zu definieren. Dabei solltest Du die folgenden Punkte berücksichtigen: 

1. Unternehmensform

Nicht jedes Angebot eignet sich für Dein Unternehmen. Manche Fintechs bieten Ihre Leistungen nur für FreiberuflerInnen und Solo-Selbständige an. Andere haben sich auf Unternehmerkunden spezialisiert. Überprüfe daher, ob Bank oder Fintech Deine Unternehmensform akzeptieren.

2. Leistungen

Was erwartest Du grundsätzlich von einer Bank? Gerade Startups sind flexibel und internetaffin – daher kann in vielen Fällen auf den Bankberater mit Krawatte verzichtet werden. Trotzdem kann es sein, dass Du in einem halben Jahr doch auf bestimmte Angebote zurückgreifen musst. Überlege Dir daher, welche Leistungen heute und in Zukunft für Dich wichtig sein werden und auf welche Du dauerhaft verzichten kannst. Das sind beispielsweise:

  • Kontokorrentkredit
  • Unternehmerkredite
  • persönliche Beratung
  • gute Erreichbarkeit des Kundenservice
  • kostenloser Bargeldbezug
  • Möglichkeit der Bargeldeinzahlung
  • eigene Geldautomaten oder Zugehörigkeit zu einem Verbund
  • Kontoführung per App
  • schnelle Kontoeröffnung
  • Verzicht auf Schufa-Abfrage
  • mehrere Zugänge und Logins
  • mehrere Giro- oder Kreditkarten
  • ins Konto integrierte Tools für die Buchhaltung

3. Gebühren

Ein Geschäftskonto für Startups kann Dich monatlich 0 Euro kosten, aber es gibt auch Banken, bei denen Du über 20 Euro alleine für die Kontoführungsgebühren zahlst. Wenn eine Bank mit kostenloser Kontoführung wirbt, heißt das nicht, dass alles umsonst ist. Häufig sind es die Kosten für Überweisungen, die das GründerInnen-Budget am Ende strapazieren und die Entscheidung für das Business Konto bereuen lassen. Schaue daher genau die Anzahl Deiner monatlichen Transaktionen an – einige Banken sind damit schon aus dem Rennen ausgeschieden. Im Einzelfall musst Du entscheiden, ob für Dich ein Konto mit einer integrierten Anzahl an Überweisungen besser ist oder ob Du jede Transaktion einzeln zahlen willst. Es gibt auch Businesskonten, bei denen Überweisungen grundsätzlich gratis sind. Diese Kosten solltest Du auf jeden Fall in Betracht ziehen und durchrechnen:

  • Kontoführungsgebühren
  • Einmalige Einrichtungsgebühr für das Geschäftskonto
  • Kosten für Giro- und Kreditkarten, auch für weitere Karten
  • Überweisungskosten, beziehungsweise Anzahl der Frei-Überweisungen
  • Gebühren für den Bargeldbezug im In- und Ausland
  • Gebühren für Bargeldeinzahlungen
  • Kosten für Unterkonten und Fremdwährungskonten
  • Überziehungszinsen für den Kontokorrentkredit
  • Kosten für den Versand von Kontoauszügen
  • Kosten für Telefon-Banking und Transaktionen am Bankschalter
  • Kosten für den Kontowechselservice
  • bei kostenlosen Firmenkonten: Wie ist die Preisstruktur beim Upgrade auf ein leistungsfähigeres Kontomodell?

4. Bewertungen und Auszeichnungen

Einen weiteren Anhaltspunkt, ob die Leistungen einer Bank hochwertig sind und das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt, bieten Auszeichnungen, wie sie von unabhängigen Portalen und Magazinen vergeben werden. Wurde eine Bank für ihr Geschäftskonto oder einzelne Features prämiert, findest Du entsprechende Informationen bereits auf der Startseite. Auch der Austausch mit anderen GründerInnen kann Dir helfen, das richtige Business Konto zu finden. Frag doch einfach bei Meetups und Gründer-Stammtischen bei anderen Startups nach oder informiere Dich im Netz in entsprechenden Gruppen oder unabhängigen Bewertungsportalen. Hier wirst Du offene und ehrliche Antworten rund um das Geschäfts-Girokonto finden und bekommst so ein Fundament für eine informierte Wahl.

Startup Konto: Immer eine individuelle Entscheidung

Eine pauschale Empfehlung für das beste Geschäftskonto für Startups gibt es nicht, da sich die Auswahl immer an subjektiven Bedürfnissen von GründerInnen orientiert. Auf jeden Fall solltest Du gleich zu Beginn Deiner unternehmerischen Tätigkeit ein Business Konto eröffnen.

Bist Du noch unentschlossen, welche Banking-Lösung langfristig zu Deinen Plänen kompatibel ist, raten FinanzexpertInnen dazu, mehrere Geschäftskonten einzurichten und auszuprobieren. Mit den kostenlosen Geschäftskonten für Startups, die einige Fintechs im Angebot haben, besteht dabei auch kein finanzielles Risiko.

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