Teamwork: Wie du dir als Startup das perfekte Team baust

Das perfekte Team! Davon träumen nicht nur ArbeitgeberInnen eines Unternehmens, sondern auch jede/r einzelne/ MitarbeiterIn. Denn in einem gut funktionierenden Team zu arbeiten ist zum einen für den Erfolg, zum anderen aber auch für das Wohlbefinden und das Arbeitsklima sehr wichtig. Teams können sich heute sehr unterschiedliche strukturieren, was zum Beispiel von den äußeren Rahmenbedingungen, wie der Unternehmensform oder den Zielen, abhängt, aber anderseits auch vom Anspruch der einzelnen MitarbeiterInnen selber.

Ein Startup startet oft mit einem/einer GründerIn oder mit einer kleinen Gründergruppe. Schnell wird jedoch klar, dass mit der Entwicklung der Idee auch das Team wachsen muss. Um ein Team aufzubauen, welches gemeinsam an Zielen arbeitet, kommt es auf mehrere Faktoren an:

1. Welche Kompetenzen benötigt ihr für euer Startup?

Als erstes gilt es herauszufinden, welche Kompetenzen ihr zur Umsetzung eurer Idee benötigt. Wollt ihr zum Beispiel eine App entwickelt, dann braucht ihr ProgrammiererInnen. Soll etwas verschickt werden, holt euch Logistik ExpertInnen ins Team! Häufig werden in Startups ähnliche Kompetenzen benötigt, jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten, da die Gewichtung der einzelnen Faktoren anders ausfällt. Wichtig dabei ist es, mit den vorhandenen Ressourcen zu kalkulieren und Prioritäten zu setzen. Gibt es auch Arbeitsschritte die eventuelle durch „Outsourcing“ effektiver und kostengünstiger sind?

Viele Arbeitsprozesse finden natürlich nicht getrennt voneinander statt sondern im Team. Bei gemeinsamen Arbeitsprozessen, wenn die Skills und Erfahrungen aus mehreren Bereichen zusammenfließen, entstehen meistens die Besten Ideen.

2. Welches Ziel verfolgt eure Unternehmung?

Wenn das Team steht ist es wichtig, eine gemeinsame Vision und Mission zu haben. Es gilt sich die Frage zu stellen: „Was ist der Sinn des Unternehmens und was wollen wir gemeinsam mit unsere Arbeit erreichen?“. Genau so wichtig ist es aber auch, dass jede/r MitarbeiterIn seine/ihre eigene Ziele setzt, die einerseits auf das Unternehmensziel einzahlen, aber auch zur Selbstverwirklichung der eigenen Bedürfnisse beitragen. Dazu gibt es einige Tools, die bei der Anwendung helfen, wie zum Beispiel die OKR-Methode. Ein Team wird nur dann glücklich und erfolgreich sein, wenn es hinter seiner Arbeit einen tieferen Sinn versteht.

3. Wie soll miteinander gearbeitet werden?

Die Unternehmenskultur ist von großer Bedeutung wenn es darum geht, wie miteinander gearbeitet wird. Die Art und Weise wie ein Team intern miteinander Arbeitet und kommuniziert, wird sich auch nach außen tragen. Wie gestaltet sich die Hierarchie in eurem Unternehmen? Wie sieht ein Arbeitsprozess aus? Welche Tools könnt ihr verwenden, die den Workflow für alle vereinfachen? Wie können sich die einzelnen MitarbeiterInnen am Besten gegenseitig zuarbeiten und sich unterstützen? Ein wichtiger Aspekt ist auch eine gesunde Feedback-Kultur sowie ein respektvoller Umgang miteinander. Es ist wichtig eine klare Kommunikation einzuführen und anzuwenden.

Insider-Tipp: Viele kleinere Teams bestimmen oft eine Person, die neben ihrer normalen Tätigkeit auch den Aufgaben eines/einer „Feel Good ManagerIn“ nachgeht, indem er oder sie versucht, Unstimmigkeiten und Probleme im Team zu lösen und für eine gute Atmosphäre zu sorgen.

4. Spaß haben! 

Ein gutes Team braucht Spaß! Geht gemeinsam raus, habt einen Drink, geht kochen, klettern oder wandern! Stellt euch gegenseitig eure Hobbies und Interessen vor. Ein gutes Team sollte auch Themen neben dem Beruf teilen, die Verbinden und  für den Zusammenhalt beitragen. Und nicht vergessen: Ein Team wächst zusammen und entwickelt sich auch nur gemeinsam weiter.

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