Das Dresdner Software Startup Semodia erhält eine Seed-Finanzierung in 7-stelliger Höhe

Die im Mai 2019 gegründete Semodia GmbH ermöglicht mit ihren Lösungen zum Module Type Package (MTP) die Modularisierung von Produktionsanlagen und Laboren. Foto: Semodia GmbH

Gute Nachrichten für das Startup Semodia aus Dresden. Der Technologiegründerfond Sachsen (TGFS) investierte Venture Capital in Summe vom mittleren siebenstelligen Bereich in das junge Software-Unternehmen. Ziel ist es das Team zu erweitern und die Technologie auf dem Markt zu etablieren.

Die aktuellen Herausforderungen der Prozessindustrie sind kurze Lebenszyklen und stark schwankende Absatzzahlen. Die Antwort auf die Herausforderungen ist Modularisierung. Aktuell können Steuerungen von modularen Anlagen nicht über Herstellergrenzen hinweg miteinander kommunizieren. Dies führt zu langer Time-to-Market und hohen Kosten bei der Herstellung von Pharmazeutika sowie Feinchemikalien. Das Startup Semodia löst dieses Problem durch eine standardisierte und steuerungsunabhängige Beschreibung der Automatisierungstechnik. Mit den angebotenen Softwareprodukten leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Effizienzsteigerung modularer verfahrenstechnischer Anlagen und hilft damit, Ressourcen in der Prozessindustrie einzusparen.

Über die Semodia GmbH

Semodia ist ein Technologieunternehmen aus Dresden, das aus der Technischen Universität Dresden und der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg ausgegründet wurde. Alle GründerInnen von Semodia sind ehemalige wissenschaftliche MitarbeiterInnen und haben sich in Ihrer Forschung mit der modularen Prozessautomation und der Standardisierung des Module Type Package (MTP) beschäftigt. Semodia ermöglicht mit ihren Lösungen zum Module Type Package (MTP) die Modularisierung von Produktionsanlagen und Laboren. Diese können dank der steuerungsunabhängigen MTP-Schnittstelle nach dem Lego-Prinzip aufgebaut werden. Durch den Plug-and-Produce-Ansatz wird eine Steigerung der Flexibilität bei gleichzeitiger Senkung der Investitionskosten in allen Bereichen der Prozessindustrie vom Labor bis zur Produktion erreicht.

Hier geht es zur Pressemitteilung.

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