Coworking-Knigge: Fünf obligatorische Benimmregeln

Damit alle sich im Coworking-Space wohl fühlen können, gilt es einige Regeln zu beachten.

Anzeige | Gastbeitrag von Matchoffice.com

Niemand erwartet, dass er:sie in eine Romanze am Arbeitsplatz stolpert. Dennoch ist es wichtig, die Knigge-Regeln für gesunde Beziehungen in derselben Arbeitsumgebung zu beachten. In diesem Artikel findest Du fünf Knigge-Regeln, die Du bei der Arbeit in Coworking Spaces unbedingt befolgen solltest, um gesunde Beziehungen zu Deinen Arbeitskolleg:innen zu pflegen.

1. Klare Absichten definieren

Beim Arbeiten in einem Coworking-Space solltest Du Dir selbst vorher klare Ziele definieren. Wenn es Dir darum geht, mit Deinem Startup mehr Geld zu verdienen, dann wird die Beziehung zu Deinem neuen Arbeitsplatz wahrscheinlich nicht lange halten – Denn dieser zahlt sich leider nicht von alleine. Wenn Du Dir ein produktiveres Umfeld wünschst, musst Du bereit sein, auf die persönlichen Vorteile des Home-Office zu verzichten. Vielleicht möchtest Du aber auch neue Leute im Coworking-Space kennen lernen und Dich über Dein Business austauschen? Egal, was Dich zu Deinem neuen Arbeitsplatz motiviert, allen voran ist es wichtig, die klassische „Workaholic“-Mentalität zu vermeiden, die zu ungesundem Wettbewerb zwischen den Menschen und Arbeitskolleg:innen führen kann. Nur so kann ein langfristig angenehmes Arbeitsklima gewährleistet werden.

2. Vorsicht bei Büro-Romazen

Bevor Du eine romantische Beziehung in einem Co-Working-Space anfängst, solltest Du Dir darüber im Klaren sein, dass diese Entscheidung möglicherweise Deine Arbeit beeinträchtigen wird – im Zweifel auch im negativen Sinne. Wenn Du beispielsweise an einem Ort wie dem Coworking Space Köln arbeitest und nach der Arbeitszeit mit einem/einer Partner:in aus dem Büro ausgehst, könnte es sein, dass es Dir nicht mehr so leicht fällt, Dich auf Deine Arbeit zu konzentrieren, wenn ihr in denselben Räumlichkeiten arbeitet. Nimm dabei auch immer Rücksicht auf Deine anderen Coworker:innen und bewahrt ein angemessenes Maß an Professionalität, damit sie sich nicht dadurch gestört fühlen.

3. Persönliches und Berufliches klar trennen

Es ist schön und außerdem ganz natürlich, persönliche Informationen mit Deinen Kolleg:innen zu teilen. Trotzdem solltest Du vermeiden, allzu viel von Dir preiszugeben. Es macht für das berufliche Klima einen großen Unterschied, ob man den Geburtstag einer Person kennt oder gleich die gesamte Lebensgeschichte.

Viele Menschen, die Profile auf Internetplattformen wie LinkedIn, Facebook und anderen Social-Media-Plattformen haben, nutzen diese auch, um Persönliches zu posten. Das solltest Du Dir jedoch besonders gut überlegen, denn wenn Arbeitskolleg:innen Dein privates Facebook-Profil einsehen, erfährt möglicherweise Dein gesamter Coworking-Space Details, die Du doch lieber für Dich behalten hättest. Daher ist es eine sichere Wahl, nur allgemeines Wissen mit denjenigen zu teilen, die es Deiner Meinung nach wissen sollten.

4. Bleib positiv – auch in Stresssituationen

Im beruflichen Umfeld ist es wichtig, cool zu bleiben und ein positives Mindest zu haben. Egal, vor welchen Herausforderungen Du im Leben stehst, egal, welche Hindernisse es gerade gibt – Du solltest immer einen kühlen Kopf bewahren und ein Licht am Ende des Tunnels sehen. Deine Mitarbeiter:innen werden Deine Positivität sehr zu schätzen wissen. Du wirst überrascht sein, wie sehr eine gute Energie und positive Gedanken Deine Effizienz und das allgemeine Arbeitsklima in Deinem Arbeitsumfeld verändern können.

5. Nimm Rücksicht und achte auf Deine Grenzen

Good to know: Die meisten Coworking Spaces begrenzen die Anzahl auf drei Gäste im Arbeitsbereich. Die geteilten Arbeitsplätze, wie beispielsweise der Coworking Space Düsseldorf, handhaben dies so, weil es sehr schwierig ist, zu kontrollieren, wer in den Raum kommt und wer ihn verlässt, und auch, weil sie die Privatsphäre ihrer Mitglieder wahren möchten. Wenn das nicht mit Deinem Workflow übereinstimmt, kannst Du den Chef Deines neuen Coworking Spaces auch im Voraus über die Gästeregelungen fragen. Um Rücksicht auf Deine Kolleg:innen zu nehmen, achte stets darauf, dass die gemeinsam genutzten Räume nicht überfüllt sind, damit alle genug Ruhe zum Arbeiten finden.

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