Blockchains, LLC übernimmt Slock.it

Übernahme slock.it

Slock.it ist ein Startup aus Mitteldeutschland, welches sich auf die Anbindung realer Geräte an die Blockchain spezialisiert hat. Nun hat die Blockchain, LLC aus Sparks in Nevada das junge Unternehmen übernommen. Blockchains, LLC plant in Zukunft eine blockchain basierte Smart City zu entwickeln.

Starkes technisches Team aus Mittweida

Mit der Übernahme werden die technischen Möglichkeiten von Blockchains, LLC gesteigert und die Entwicklung von Digital-Identity-Lösungen sowie die Aufbewahrung digitaler Vermögenswerte beschleunigt. Außerdem sollen das Governance-Modell für die geplante dezentrale Kooperationseinheit sowie eine Reihe anderer Projekte des Unternehmens vorangebracht werden. Darüber hinaus wird Blockchains die Weiterentwicklung und Erweiterung der bestehenden Produkte von slock.it unterstützen. Darunter auch Incubed, das Internet of things (IoT)-Geräte mit der Ethereum-Blockchain verbindet. Zudem seine IoT-Layer-Lösung, die die Sicherheits- und Interoperabilitätsprobleme in vielen bestehenden IoT-Systemen löst.

„Dies ist eine aufregende Übernahme für Blockchains. Das Team von fast drei Dutzend erfahrenen Entwicklern und Profis von slock.it wird es Blockchains ermöglichen, seine Produkt-Roadmap deutlich zu beschleunigen und seine Zusammenarbeit zu verbessern.“ So David Berns, Präsident von Blockchains.

Die international angesehenen Gründer von slock.it Christoph und Simon Jentzsch werden Vice President of Technology und Director of Blockchain Development. Sie geben an, dass sie die Leidenschaft einer Sharing Economy durch Blockchain mit Blockchains, LLC teilen. Diese gleichdenkende Zusammenarbeit zeigt sich im Engagement von Blockchains für das Ethereum-Blockchain-Ökosystem. Blockchains und slock.it bereiten sich derzeit darauf vor, in den nächsten Monaten eine Reihe von Open-Source-Tools für die Ethereum-Entwicklergemeinschaft zu veröffentlichen.

Blockchains und slock.it werden weiterhin von ihren jeweiligen Niederlassungen in den USA und Deutschland aus agieren. Die Unternehmen gehen davon aus, dass sie die Kapazität ihrer Entwicklungsteams innerhalb des nächsten Jahres deutlich erhöhen werden.