Auftakt zum Jubiläum – 25 Jahre Technologiepark

AIMS Talk - TGZ Halle. V.l. Schmieder, Willingmann, Bron. Copyright: TGZ Halle, Fotos: Marco Warmuth

27. März 2018. Halle/Saale. Minister Willingmann eröffnet den „Weinberg Campus Innovation Hub“. Am Montag, dem 26. März 2018, eröffnete Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Prof. Dr. Armin Willingmann den „Weinberg Campus Innovation Hub“, im Weinbergweg 23, Halle/Saale. Das im Jahre 1993 eingeweihte Gebäude umfasst heute über 30 Unternehmen aus den Bereichen Biotechnologie, Bioökonomie, IT sowie Umwelt- und Verfahrenstechnik. Neben verschiedenen Gründungsprojekten und Startups finden sich hier auch Unternehmen, die sich bereits erfolgreich am Markt durchgesetzt haben. 

Das Besondere am „Innovation Hub“

Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer der TGZ Halle und Bio-Zentrum Halle GmbH erklärt:

„Das Besondere am Innovation Hub, in dessen Modernisierung wir im letzten Jahr über eine halbe Million Euro investiert haben, ist die Konzentration von Ressourcen und Unterstützungsmaßnahmen für technologiebasierte Unternehmensgründungen im Technologiepark Weinberg Campus unter einem Dach.“

Neben Inkubatoren und dem Gründerservice der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) finden sich im neuen Zentrum auch der Startup-Service des Landes Sachsen-Anhalt, die Gründerqualifizierung der Stadt Halle (Saale), ein Accelerator für Life-Science-Unternehmen und auch eine Erfinderberatung der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau. Die Einweihung des Innovation Hubs am 26. März stellte gleichzeitig den Auftakt zum 25-jährigen Jubiläum des halleschen Technologieparks dar. Dazu Minister Willigmann:

„Der Technologiepark Weinberg Campus ist ein Leuchtturmprojekt in Sachsen-Anhalt – hier wird die Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft seit vielen Jahren erfolgreich gelebt. Die Eröffnung des neuen Innovation Hubs ist ein weiterer Baustein, um in Halle (Saale) die Gründung technologieaffiner Startups zu forcieren. Dieses Ziel unterstützen wir als Land mit zahlreichen Förderprogrammen. Denn wir brauchen noch mehr innovative Gründungen aus der Wissenschaft, die für hohe Wertschöpfung und attraktive Arbeitsplätze im Land sorgen.“

Inkubatoren der Martin-Luther-Universität

Bei seinem Rundgang hatte der Minister zunächst ein Interesse an den beiden Inkubatoren „IT & Medien“ und „Ernährung & Agrartechnologie“ der MLU. Hier wird Gründungsinteressierten, Studierenden und Wissenschaftlern die Möglichkeit geboten, anwendungsorientierte Ideen auszuarbeiten und erste Prototypen zu entwickeln.

„Mit den Ideen-Inkubatoren schafft der MLU-Gründerservice die nötigen Rahmenbedingungen, um Unternehmensgründungen aus unserer Universität rund um innovative Produkte für VR-Anwendungen sowie im Bereich ‚Functional Food‘ bereits in der Prototypenphase zu begleiten“,

so Prof. Dr. Michael Bron, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. Für die technische Ausstattung der 3D- und Virtual Reality-Werkstatt, des Labors zur Herstellung von Lebensmittelprototypen, Arbeitsplätzen sowie für die fachliche Unterstützung bei der Ideen-und Produktentwicklung wurden der MLU insgesamt 1,4 Mio. Euro aus dem Förderprogramm ego.-INKUBATOR zur Verfügung gestellt.

Im Dialog mit Unternehmern

Im Anschluss der Einweihung kam der Ministers mit zehn Unternehmerinnen und Unternehmern ins Gespräch, welche über ihre hochinnovativen Projekte von der Entwicklung pharmazeutischer Wirkstoffe bis hin zu Softwarelösungen für vorausschauende Wartung von Maschinen und Anlagen berichteten. Einige der Unternehmen werden im Innovation Hub vom landesweiten Investforum Startup-Service unterstützt, dessen Angebot Univations-Geschäftsführer Daniel Worch vorstellte.

Zum krönenden Abschluss seines zweistündigen Besuchs in der „Gründer-Garage“ des Technologieparks eröffnete Minister Willingmann eine Veranstaltung des AIMS-Accelerators, eines Pilot-Projektes zur Wachstumsunterstützung und Internationalisierung von jungen Unternehmen aus den Bereichen Lebens-, Materialwissenschaften und IT. Das Projekt beschäftigt sich damit, wie junge naturwissenschaftlich basierte Unternehmen die Herausforderungen der Internationalisierung ihres Geschäftes bewerkstelligen können.