Arbeitsmittel leasen – Warum es sich für Startups lohnt

Erinnern Sie sich noch an „Mio-Olio“? Dem StartUp aus der Gründersendung „Die Höhle der Löwen“, das Gewürzöle in Portionsbeuteln anbietet. Die beiden Gründer Taner Grecer und Luigi Stella berichteten in ihrem Pitch, wie sie aus ihrem Privatvermögen eine fünfstellige Summe für eine Abfüllmaschine zusammenkratzen mussten, um überhaupt mit der Produktion beginnen zu können. Wie Taner und Luigi geht es vielen Gründern. Bevor ein Produkt auf den Markt gebracht werden kann, sind teure Maschinen anzuschaffen. In diesem Fall kann Arbeitsmittelleasing eine sinnvolle Alternative sein und sogar das Privatvermögen schonen. Gesponsorter Gastbeitrag von Desirée Mainzer. 

Arbeitsmittelleasing schafft Liquidität

Das Leasen von Arbeitsmitteln hat den großen Vorteil, dass zusätzliche Liquiditätsspielräume geschaffen werden. Seriöse Leasinggeber wie die Elbe Finanzgruppe AG unterstützen Existenzgründer mit flexiblen Lösungen, sodass eine größere Anschaffung nicht unnötig Kapital bindet. So werden die Zahlungen auf die Bedürfnisse des Startups angepasst und individuelle Ratenmodelle vereinbart.

Dafür gibt es verschiedene Leasing-Lösungen wie z.B.:

  1. Vollamortisationsleasing: Hierbei wird ein Leasingvertrag ohne Restwert und mit einer fest vereinbarten Laufzeit abgeschlossen. Anschließend hat der Leasingnehmer die Möglichkeit den Vertrag zu verlängern oder das Objekt abzukaufen.
  2. Teilamortisationsleasing: Bei der Teilamortisation werden fixe, monatliche Leasingraten für eine Grundmietzeit festgelegt. Die Leasingraten decken dabei nur einen Teil der Anschaffungskosten. Das perfekte Modell für kurze Vertragslaufzeiten.
  3. Operatives Leasing: Wer noch kürzer und flexibler Arbeitsmittel mieten möchte, der entscheidet sich für Operate Leasing. Hierbei handelt es sich um eine kurzfristige Variante des Leasings, bei der keine oder nur eine kurze Grundmietzeit festgelegt ist.
  4. Sale-and-Lease-back: Haben Sie die Maschine bereits erworben, können Sie sie über Sale-and-Lease-Back dennoch mieten. Denn hier verkaufen Sie Ihr bereits erworbenes Wirtschaftsgut an den Leasinggeber und leasen es direkt wieder zurück.
  5. Mietkauf: Wer das Leasingobjekt hinterher doch besitzen möchte, der sollte sich für den Mietkauf entscheiden. Dabei werden die Anschaffungskosten auf überschaubare Raten verteilt.
  6. Vendor-Leasing: Sie verkaufen ein Produkt, doch Ihre Kunden können es sich oft nicht leisten? Dann kann das sogenannte Vendor-Leasing helfen. Hierbei erstellen Sie ein Leasingangebot für Ihre Produkte, sodass Ihre Kunden direkt die passende Finanzierung mit anbieten können.

Alle Vor- und Nachteile gegenüber gestellt

Vom Arbeitsmittelleasing profitieren vor allem junge Unternehmen, die dafür Sorge tragen müssen, dass es durch große Investitionen nicht zu Liquiditätsengpässen kommt. Denn das Startup muss lediglich für die monatlich fest vereinbarten Raten aufkommen. Damit einher geht auch eine gewisse Planungssicherheit sowie einige Steuervorteile. Denn die Leasingraten können als Betriebsausgaben steuerlich voll abgesetzt werden, da das Leasingobjekt im Besitz des Leasinganbieters verbleibt.

Vorteile des Arbeitsmittelleasings Nachteile des Arbeitsmittelleasings
·       Mehr Liquidität

·       Feste Raten

·       Steuervorteile

·       Individuelle Vertragsmodelle möglich

·       Kein Eigentumserwerb

·       Höhere Gesamtkosten möglich

·       Feste Grundmietzeit

·       Leasinggeber kann fristlos kündigen

 

Wann lohnt es sich für StartUps Arbeitsmittel zu leasen?

Wie im Fall von Mio-Olio gibt es viele Situationen, in denen der Kauf von Arbeitsgeräten nicht immer die beste Wahl ist. Gerade junge Unternehmen, aus der High-Tech-Branche oder der Medizintechnik, die stets auf dem neuesten Stand der Technik sein müssen, haben regelmäßig mit hohen Anschaffungskosten zu kämpfen. Vor allem wenn das Geld anfangs eigentlich in Marketing, Personal und andere Entwicklungsprozesse gesteckt werden müsste, können solche Investitionen ein schnelles Wachstum regelrecht blockieren. Damit Kapital gerade in der Start- und Wachstumsphase nicht unnötig durch den Kauf von Maschinen oder Anlagen gebunden wird, empfiehlt sich die Nutzung von Leasingangeboten.

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